This article was accepted into the corpus but its outbound wikilinks were never NER-processed — typical at the deepest BFS hop or when the run's entity cap was reached. No expansion funnel to show.
| Paul-Ehrlich-Gesellschaft | |
|---|---|
| Name | Paul-Ehrlich-Gesellschaft |
| Formation | 1904 |
| Type | Scientific society |
| Headquarters | Frankfurt am Main |
| Leader title | Präsident |
Paul-Ehrlich-Gesellschaft
Die Paul-Ehrlich-Gesellschaft ist eine deutsche wissenschaftliche Fachgesellschaft zur Immunologie und Infektiologie, benannt nach Paul Ehrlich. Gegründet von Forschern und Ärzten im frühen 20. Jahrhundert, fördert die Gesellschaft Forschung, Lehre und klinische Anwendung in Bereichen, die sich mit Immunantwort, Antikörpern, Vakzinen und Chemotherapie befassen. Sie organisiert Kongresse, vergibt Preise und vermittelt Kooperationen zwischen Universitäten, Instituten und Industriepartnern.
Die Geschichte der Gesellschaft reicht zurück in ein Umfeld, das von Persönlichkeiten wie Paul Ehrlich, Robert Koch, Emil von Behring und Ehrenfried Pfeiffer geprägt wurde; frühe Kontakte bestanden zu Institutionen wie dem Robert-Koch-Institut, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Während der Weimarer Republik wirkten Mitglieder aus akademischen Zentren wie der Universität Heidelberg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Leipzig mit. In der Nachkriegszeit bestanden Bezüge zur Max-Planck-Gesellschaft, zur Deutschen Forschungsgemeinschaft und zu Kliniken wie dem Universitätsklinikum Frankfurt, und es entwickelten sich Beziehungen zu Forschern an der Harvard University, der University of Oxford und dem Pasteur-Institut. Schlüsselmomente wurden geprägt durch Debatten um Impfstoffentwicklung, Antibiotikaforschung und Immuntherapien, in denen Akteure wie Alexander Fleming, Gerhard Domagk, Karl Landsteiner und Felix d'Herelle eine Rolle spielten.
Die Aufgaben der Gesellschaft umfassen die Förderung der Forschung in Immunologie und Infektiologie sowie die Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern; Partner sind Einrichtungen wie die Medizinische Hochschule Hannover, die Charité, das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten. Ziele sind die Vernetzung von Laborforschung an Instituten wie dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, klinischen Studien an Zentren wie dem Mayo Clinic und regulatorischen Stellen wie der European Medicines Agency und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Weitere Aufgaben sind die Förderung junger Forscher durch Stipendien, die Unterstützung interdisziplinärer Projekte mit Universitäten wie der Technische Universität München und die Mitwirkung an Leitlinien mit Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Immunologie.
Die Mitgliedschaft setzt sich aus Professoren von Universitäten wie der Universität Tübingen, Forschenden aus Forschungseinrichtungen wie dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Klinikern von Häusern wie dem Universitätsklinikum Freiburg, sowie Vertretern aus Industrie und Behörden zusammen. Organisatorisch existieren Gremien, Vorstände und Sektionen, die mit Körperschaften wie der Bundesärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie zusammenarbeiten. Historische Präsidenten stammten aus Einrichtungen wie der Universität Bonn, der Universität Würzburg und dem Institut Pasteur, und internationale Mitglieder kamen von Universitäten wie der Johns Hopkins University, der Imperial College London und der University of Tokyo.
Die Gesellschaft fördert Grundlagenforschung und klinische Forschung, kooperiert mit Labors an der Columbia University, dem Salk Institute, dem Institut Pasteur, dem European Molecular Biology Laboratory und dem Karolinska Institutet. Forschungsbereiche umfassen Antikörperentwicklung, Vakzinologie, Immunpathologie und Antibiotikaresistenz, mit Beiträgen von Forscherinnen und Forschern, die mit Preisen wie dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet wurden. Publikationen erscheinen in Zeitschriften wie dem Nature, Science, dem Lancet, The New England Journal of Medicine und spezialisierten Fachblättern wie dem Journal of Immunology; die Gesellschaft unterstützt Preprints auf Plattformen wie bioRxiv und Beteiligungen an Sammelbänden, in Kooperation mit Verlagen wie Springer, Elsevier und Wiley.
Kongresse werden regelmäßig abgehalten und binden Redner von Institutionen wie der World Health Organization, der European Centre for Disease Prevention and Control, dem Wellcome Trust und der Bill & Melinda Gates Foundation. Veranstaltungen finden an Tagungsorten wie der Alten Oper Frankfurt, der Technischen Universität Berlin und Universitäten wie der Universität Hamburg statt; Themen decken Schnittstellen zu Disziplinen an Einrichtungen wie dem Massachusetts Institute of Technology und dem ETH Zürich. Neben Jahrestagungen gibt es Satellitensymposien, Workshops mit Partnern wie der European Society for Clinical Microbiology and Infectious Diseases und Trainingskurse zusammen mit dem Robert-Koch-Institut.
Die Gesellschaft vergibt Auszeichnungen für wissenschaftliche Leistungen, die in Verbindung mit Stiftungen wie der Kurt-Schumacher-Stiftung, der Otto-Bayer-Stiftung und Preisen wie dem Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis stehen; Empfänger kamen von Universitäten wie der Yale University, dem University College London und dem Weizmann Institute of Science. Preise würdigen Lebenswerk, Nachwuchsförderung und klinische Translation; Laudatoren stammen aus Institutionen wie der National Institutes of Health, dem European Research Council und der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Internationale Kooperationen bestehen mit Forschungszentren wie dem Centers for Disease Control and Prevention, dem Institut Pasteur, dem Karolinska Institutet, Universitäten wie der University of California, San Francisco und Firmeinheiten von Unternehmen wie Bayer, Pfizer, Roche und Novartis. Kooperationen umfassen gemeinsame Projekte mit der Bill & Melinda Gates Foundation, dem Wellcome Trust, multilaterale Initiativen der World Health Organization sowie Austauschprogramme mit dem European Molecular Biology Organization und dem Human Vaccines Project.