Generated by GPT-5-mini| Nationales Forschungsdateninfrastruktur | |
|---|---|
| Name | Nationales Forschungsdateninfrastruktur |
| Native name | Nationales Forschungsdateninfrastruktur |
| Formation | 2018 |
| Type | Forschungsinfrastruktur |
| Headquarters | Berlin |
| Location country | Deutschland |
Nationales Forschungsdateninfrastruktur Die Nationales Forschungsdateninfrastruktur ist eine deutsche Initiative zur Vernetzung, Sicherung und Nachnutzung wissenschaftlicher Forschungsdaten. Sie verfolgt Ziele der Auffindbarkeit, Interoperabilität und Langzeitverfügbarkeit von Forschungsdaten in Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen wie der Max-Planck-Gesellschaft, dem Fraunhofer-Verband, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Universität Heidelberg und der Technischen Universität München.
Zentrales Ziel ist die Schaffung einer nationalen Plattform zur FAIR-konformen Bereitstellung von Forschungsdaten unter Einbindung von Akteuren wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Leopoldina, der Staatsbibliothek zu Berlin und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Die Initiative fördert Kooperationen mit Einrichtungen wie der European Research Council, der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, dem Robert Koch-Institut und der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main. Zu den operativen Zielen zählen Metadatenharmonisierung, Lizenzstandards und technische Anbindungen an Projekte wie EOSC, Dataverse, ZENODO und CKAN.
Die Initiative entstand in Reaktion auf Empfehlungen von Expertengremien wie der Leopoldina und Berichten der Bundesregierung sowie Studien der Fraunhofer-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft. Wichtige Meilensteine waren Förderbekanntmachungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Partnerschaften mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Projektphasen wurden begleitet von Institutionen wie der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität zu Köln, der Universität Leipzig und der Technischen Universität Darmstadt.
Die Governance umfasst Vertreter aus Hochschulen wie der Ludwig-Maximilians-Universität München, Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Bibliotheken wie der Staatsbibliothek zu Berlin. Aufsichtsgremien arbeiten mit ExpertInnen aus der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft sowie Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Kooperationen bestehen mit Netzwerken wie GÉANT, dem Deutschen Forschungsnetz, dem European Open Science Cloud und Förderinstitutionen wie dem Alexander von Humboldt-Stiftung.
Technisch baut die Initiative auf Standards und Plattformen wie Dataverse, CKAN, ZENODO, Handle System, ORCID und PID-Systeme. Integration erfolgt über Dienste von Anbietern und Einrichtungen wie der GBIF, dem PANGAEA, der Deutsche Nationalbibliothek, dem Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) und dem Deutschen Klimarechenzentrum. Verknüpfungen zu Projekten wie INSPIRE Directive, Copernicus, COSMOS, Swiss National Science Foundation-Initiativen und European Space Agency-Daten sind Bestandteil der technischen Roadmap.
Für Metadaten und Datenformate werden Standards wie Dublin Core, DataCite, ISO 19115, OAIS-Modelle sowie Identifikatoren wie DOI, ORCID und ROR genutzt. Zusammenarbeit besteht mit Institutionen wie der Deutschen Nationalbibliothek, dem Institut für Museumskunde, dem Zentralinstitut für Bibliothekswesen und Forschungsprojekten an der Universität Göttingen, der Freie Universität Berlin und der Universität Hamburg. Es erfolgen Abstimmungen mit internationalen Initiativen wie RDA, CODATA, GO FAIR und European Data Portal.
Die Finanzierung umfasst Mittel aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, Zuschüsse der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie Förderungen durch Stiftungen wie der VolkswagenStiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Projektförderungen werden ergänzt durch Förderlinien der Europäischen Union, des Horizon Europe-Programms und Kooperationen mit der European Research Council. Institutionelle Beteiligungen kommen von der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft und namhaften Hochschulen wie der Universität Tübingen und der Karlsruher Institut für Technologie.
Kritikpunkte umfassen Interoperabilitätsschwierigkeiten zwischen Systemen wie Dataverse und CKAN, Datenschutzfragen in Verbindung mit dem Bundesdatenschutzgesetz sowie Nachhaltigkeit der Fördermodelle von Akteuren wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Herausforderungen liegen in der Verzahnung mit internationalen Projekten wie EOSC und der European Open Science Cloud, der Einbindung transdisziplinärer Forschungseinheiten wie dem Leibniz-Zentrum für Informatik und der Adaption von Standards von Organisationen wie RDA und CODATA. Perspektivisch sind stärkere Kooperationen mit Bibliotheken wie der Bayerische Staatsbibliothek, Archiven wie dem Bundesarchiv, Fachkonsortien und internationalen Partnern wie der National Science Foundation und der European Research Council zu erwarten.
Category:Forschungsinfrastruktur