Generated by GPT-5-mini| Bundesverband Theater in Schulen | |
|---|---|
| Name | Bundesverband Theater in Schulen |
| Native name | Bundesverband Theater in Schulen |
| Formation | 1990s |
| Type | Non-profit association |
| Headquarters | Berlin |
| Region served | Germany |
| Membership | Schools, teachers, theatre practitioners |
| Leader title | Vorsitz |
Bundesverband Theater in Schulen
Der Bundesverband Theater in Schulen ist ein deutscher Dachverband, der sich für die Förderung von Theaterprojekten an Schulen einsetzt. Er bündelt Initiativen aus Schulträgern, Landesministerien, Staatstheatern, freien Ensembles und Kulturförderern, um theatralische Bildung in Schulen zu stärken. Der Verband arbeitet mit einer Vielzahl von Institutionen zusammen, darunter Theaterhäuser, Kultureinrichtungen, Stiftungen und ministerielle Stellen, um projektorientierte, curricular verankerte und fachübergreifende Programme zu etablieren.
Der Verband entstand in den 1990er Jahren aus lokalen Initiativen wie dem Netzwerk von Theaterpädagogen an Berliner Schulen, Projekten in Hamburg, Initiativen aus Nordrhein-Westfalen und Kooperationen mit Institutionen wie dem Schauspielhaus Hamburg, dem Deutschen Theater und dem Schauspiel Frankfurt. Frühere Impulse kamen von Akteuren wie der Kulturstiftung des Bundes, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Goethe-Institut und verschiedenen Landesministerien für Bildung und Kultur. Im Laufe der 2000er Jahre intensivierte der Verband Kontakte zu Festivals wie dem Theatertreffen und dem Kinder- und Jugendtheaterfestival sowie zu Ausbildungsstätten wie der Ernst Busch Hochschule für Schauspielkunst und der Universität der Künste Berlin. Die Vereinsgeschichte ist geprägt von Kooperationen mit Staatstheatern, kommunalen Theatern, freien Gruppen und bildungspolitischen Initiativen wie dem Deutschen Bühnenverein und der Stiftung Mercator.
Zu den zentralen Aufgaben zählen die Förderung von Theaterpädagogik an Schulen, die Vernetzung von Lehrkräften mit professionellen Ensembles und die Entwicklung curricularer Modelle in Abstimmung mit Landesbildungsplänen wie jenen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Der Verband verfolgt Ziele wie die Qualitätsentwicklung für Schultheater, die Professionalisierung von Theater-AGs, die Förderung von Diversität in Spielplänen und die Stärkung kultureller Teilhabe. Er setzt Impulse im Bereich Lehrerfortbildung in Zusammenarbeit mit Institutionen wie der Bundeszentrale für politische Bildung, der Kulturstiftung der Länder und dem Goethe-Institut. Darüber hinaus engagiert er sich in Netzwerken mit Organisationen wie der Deutschen UNESCO-Kommission und der GTA — Gesellschaft für Theaterpädagogik.
Der Verband ist föderal organisiert mit Landesvertretungen und Regionalgruppen, die an Landeshauptstädten wie München, Hamburg, Köln und Dresden angesiedelt sind. Gremien umfassen einen Vorstand, einen Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern aus Theatern wie dem Schauspiel Köln, der Kammerspiele München und freien Ensembles, sowie Arbeitsgruppen für Curriculum, Evaluation und Inklusion. Formale Zusammenarbeit besteht mit Hochschulen wie der Hochschule für Musik und Theater Hannover und der Folkwang Universität der Künste, außerdem mit Verbänden wie dem Deutscher Kulturrat. Organe organisieren Kongresse, Fachtagungen und Fachforen in Kooperation mit Einrichtungen wie dem Berliner Festspiele-Netzwerk.
Der Verband trägt Programme, die Schule und Professionelles Theater verbinden: rezitativ angelegte Schulproduktionen, partizipative Projekte, Lehrerfortbildungen und Schultheatertage. Beispielhafte Projekte schließen Kooperationen mit Häusern wie dem Schauspielhaus Bochum, dem Thalia Theater und dem Staatstheater Stuttgart ein. Programme reichen von Einführungsformaten über Stückentwicklungen bis zu Mentoring-Angeboten durch Regisseurinnen und Regisseure aus Institutionen wie der Schaubühne Berlin oder der Komischen Oper Berlin für performative Formate. Der Verband organisiert Wettbewerbe, Festivals und Austauschformate in Anbindung an Festivals wie dem Theatertreffen der Jugend und Netzwerken wie dem European Theatre Convention.
Partner sind Staatstheater, freie Ensembles, Bildungsinstitutionen, Stiftungen und Ministerien, darunter die Kulturstiftung des Bundes, die Stiftung Mercator, Landesministerien in Sachsen und Hessen sowie kommunale Bildungsämter. Kooperationen bestehen mit Akteuren wie dem Deutschen Bühnenverein, der Bundeszentrale für politische Bildung und internationalen Partnern wie dem British Council und dem Institut Français. Akademische Partner sind Hochschulen und Ausbildungsstätten der darstellenden Künste wie der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", der Folkwang Universität und der Universität Leipzig.
Die Finanzierung erfolgt durch Mitgliedsbeiträge von Schulen, Einzelmitgliedern und Institutionen, durch Projektförderung von Stiftungen wie der Körber-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung, durch Zuwendungen der Kulturstiftungen der Länder und durch Projektmittel aus Programmen von Ministerien in Berlin und Brandenburg. Fördermittel stammen zusätzlich aus Programmen von Institutionen wie der KfW Stiftung und der Kulturstiftung des Bundes. Die Mitgliedschaft steht Lehrkräften, Schulen, Theatern, freien Gruppen und juristischen Personen offen; Vergünstigungen gelten für kommunale Einrichtungen und gemeinnützige Träger.
Wirkung zeigt sich in gesteigerter Sichtbarkeit von Schultheater in regionalen Kulturhybriden, verstärkter Vernetzung zwischen Schul- und Stadttheater, und Nachweisen zur Wirksamkeit theaterpädagogischer Interventionen in Evaluationen, die in Kooperation mit Institutionen wie der Universität Bremen, der Freien Universität Berlin und der Universität Hildesheim durchgeführt wurden. Rezeption erfolgt in Fachmedien wie der Theater heute, in regionalen Kulturteilen der Süddeutsche Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie in bildungspolitischen Diskursen von Landesparlamenten und Kulturräten. Kritiken und Studien befassen sich mit Fragen der Professionalisierung, der Curriculumentwicklung und der nachhaltigen Finanzierung durch Akteure wie dem Deutschen Kulturrat und der Landeszentrale für politische Bildung.
Category:Kulturorganisationen (Deutschland) Category:Theaterpädagogik