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| Wissenschaftspreis der Stiftung Volkswagenwerk | |
|---|---|
| Name | Wissenschaftspreis der Stiftung Volkswagenwerk |
| Verliehen | Stiftung Volkswagenwerk |
| Land | Deutschland |
| Jahr | 1970er (?) |
Wissenschaftspreis der Stiftung Volkswagenwerk ist ein deutscher Wissenschaftspreis, gestiftet von der Stiftung Volkswagenwerk, der herausragende Forschungsleistungen auszeichnet. Der Preis steht in Verbindung mit Institutionen wie der Universität Heidelberg, der Max-Planck-Gesellschaft, der Technische Universität München, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Er wird im Kontext von Förderprogrammen der Stiftung Volkswagenwerk und Initiativen aus dem Bereich deutscher Stiftungen und Fördervereine vergeben.
Der Preis wurde in der Nachkriegszeit etabliert und steht in einer Tradition mit Auszeichnungen wie dem Leibniz-Preis, dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, dem Alexander-von-Humboldt-Preis und dem Karl-Scheel-Preis, wobei Stiftungsmodelle wie die VolkswagenStiftung und die Robert Bosch Stiftung relevante Vorbilder bildeten. Frühere Vergabemodelle orientierten sich an Programmen der Max-Planck-Gesellschaft und der Deutschen Forschungsgemeinschaft, während nominelle Verknüpfungen zu Universitäten wie der Universität Göttingen, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Freie Universität Berlin die Reichweite des Preises bestimmten. Im Laufe der Jahrzehnte kollaborierte die Stiftung mit Einrichtungen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Helmholtz-Zentrum Berlin und dem Europäischen Forschungsrat, was die institutionelle Geschichte des Preises prägte.
Der Zweck des Preises umfasst die Förderung exzellenter Forschung bei Institutionen wie der Technische Universität Berlin, der RWTH Aachen, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Hamburg und der Universität Tübingen. Förderkriterien orientieren sich an Maßstäben großer Auszeichnungen wie dem Felix-Klein-Preis und dem Max-Planck-Forschungspreis; bewertet werden Forschungsleistung an Einrichtungen wie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, interdisziplinäre Projekte mit Partnern wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum, sowie Kooperationsfähigkeit mit Akteuren wie der European Molecular Biology Laboratory, der Weizmann Institute of Science und dem University College London. Antrags- und Nominierungsprozesse beziehen Gutachten von Angehörigen der National Academy of Sciences-Äquivalente sowie Expertinnen von Instituten wie dem Karolinska Institutet und der ETH Zürich.
Das Preisgeld wird ähnlich strukturiert wie bei Preisen der VolkswagenStiftung und kann mit Mitteln vergleichbar zu denen des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises dotiert sein, wobei Kooperationen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Haushaltsregelungen der Stiftung Volkswagenwerk die Finanzierungsmodalitäten bestimmen. Die Vergabe erfolgt durch ein Kuratorium mit Mitgliedern aus Organisationen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leopoldina und Universitätsrektoren von Einrichtungen wie der Technische Universität Dresden und der Universität Mannheim. Entscheidungen stützen sich auf Fachgutachten von Expertinnen der Royal Society, der National Science Foundation und des European Research Council, sowie auf Prüfverfahren nach Standards von Institutionen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Preisträger stammen aus einem Spektrum an Institutionen—darunter Professoren der Technische Universität München, Forscher der Max-Planck-Gesellschaft, Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft und klinische Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin—und haben Arbeiten veröffentlicht, die mit Studien aus Verlagen wie dem Nature, dem Science, der Cell (Zeitschrift), dem The Lancet und dem Proceedings of the National Academy of Sciences konkurrieren. Signifikante Beiträge umfassen Entwicklungen in Kooperationen mit dem Deutschen Elektronen-Synchrotron, Entdeckungen, die in Zusammenhang stehen mit Forschungseinrichtungen wie dem European Molecular Biology Laboratory und Anwendungen, die in Industriezusammenhängen mit der Daimler AG, der Siemens AG und der BMW Group relevant wurden. Mehrere Preisträger arbeiteten eng mit internationalen Partnern wie der Harvard University, dem Massachusetts Institute of Technology, der University of Oxford, der University of Cambridge und dem California Institute of Technology.
Die Auszeichnung trägt zur Sichtbarkeit von Forschungsprojekten bei Institutionen wie der Universität Konstanz, der Universität Bonn, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Leipzig bei und fördert Netzwerkbildung mit Organisationen wie der European Research Council, der NATO Science for Peace and Security Programme und internationalen Universitäten wie der Stanford University und der Yale University. Die Wirkung zeigt sich in Transferprozessen zu Unternehmen wie der BASF, der Bayer AG und Start-ups, die aus Forschungsumgebungen der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Bremen hervorgingen. Weiterhin beeinflusst der Preis die Karriereentwicklung von Forschenden an Instituten wie dem Max-Planck-Institut für Biologie, dem Fritz-Haber-Institut und dem Leibniz-Institut für Informatik.
Kritik richtet sich ähnlich wie bei anderen Stiftungsinitiativen an Verflechtungen zwischen Förderern und Industriepartnern wie der Volkswagen AG, der Bosch-Gruppe und der Siemens AG, sowie an Transparenzfragen gegenüber Institutionen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Leopoldina. Weitere Kontroversen betreffen Auswahlverfahren und mögliche Bevorzugung von Einrichtungen wie der Technische Universität München oder der Charité – Universitätsmedizin Berlin gegenüber kleineren Universitäten wie der Universität Siegen oder der Universität Kassel, sowie Debatten über Ethikstandards, die mit Gremien wie dem Deutschen Ethikrat und internationalen Kommissionen wie der World Health Organization abgestimmt werden sollten.
Category:Wissenschaftspreise