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| Verband der Feuerwehren in NRW | |
|---|---|
| Name | Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen |
| Native name | Verband der Feuerwehren in NRW |
| Formation | 19XX |
| Type | Non-profit; Verband |
| Headquarters | Düsseldorf |
| Region served | Nordrhein-Westfalen |
| Membership | Freiwillige Feuerwehr; Berufsfeuerwehr; Werkfeuerwehr |
| Leader title | Präsident |
Verband der Feuerwehren in NRW
Der Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen ist ein Landesverband, der die Interessen der Freiwillige Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, und Werkfeuerwehr in Nordrhein-Westfalen bündelt. Er agiert als Dachorganisation gegenüber Landespolitikern wie Mitgliedern des Landtag Nordrhein-Westfalen, gegenüber Behörden wie der Landesanstalt, und koordiniert mit Einrichtungen wie dem Deutscher Feuerwehrverband, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, und kommunalen Verwaltungen. Der Verband pflegt Beziehungen zu Organisationen wie dem Deutsche Rote Kreuz, dem Technisches Hilfswerk, und dem Zivilschutz, und vertritt Belange gegenüber Institutionen wie der Europäische Union bei Förderprogrammen.
Die Geschichte des Verbandes ist verwoben mit Entwicklungslinien der deutschen Feuerwehren nach dem Zweiten Weltkrieg, mit Reformen in Nordrhein-Westfalen und dem Aufbau von Strukturen ähnlich denen des Deutscher Feuerwehrverband und der Landesverbände in Bayern, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz. Frühere Meilensteine beziehen sich auf Kooperationen mit dem Feuerwehrgesetz NRW und auf Ereignisse wie Hochwasserlagen am Rhein und Überschwemmungen in Eifel, die parallele Reaktionen mit dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen und der Polizei Nordrhein-Westfalen erforderlich machten. Bedeutende Persönlichkeiten aus der Landespolitik und Feuerwehrführung, vergleichbar mit Akteuren in Düsseldorf oder Köln, prägten Reformen in den 1970er, 1990er und 2000er Jahren.
Zu den Aufgaben gehören Interessenvertretung gegenüber dem Landtag Nordrhein-Westfalen, Beratung von Kommunalverwaltungen, Unterstützung der Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr, sowie Förderung der Zusammenarbeit mit dem Technisches Hilfswerk und dem Deutsches Rotes Kreuz. Ziele sind Verbesserung der Ausstattung durch Programme von Bundesministerium des Innern-Initiativen, Stärkung der Ausbildung in Kooperation mit Berufsbildenden Schulen wie dem Berufsbildende Schule, und Erhalt der Einsatzbereitschaft bei Katastrophen wie Hochwasser oder Sturm. Der Verband setzt sich für Standards analog zu denen des Deutscher Feuerwehrverband und für Normen wie der Zusammenarbeit mit Feuerwehr-Unfallkasse ein.
Die Struktur orientiert sich an föderalen Gliederungen mit einer Präsidialbesetzung, Vorständen und Arbeitsgruppen ähnlich aufgebaut wie bei Deutscher Feuerwehrverband-Landesverbänden. Sitz und Geschäftsstelle sind in Düsseldorf verortet; regionale Gliederungen korrespondieren mit Regierungsbezirken wie Arnsberg, Düsseldorf (Regierungsbezirk), Köln (Regierungsbezirk), Münster (Regierungsbezirk). Gremien arbeiten mit Vertretern aus Kommunalpolitik, Leitern von Berufsfeuerwehr-Dienststellen in Städten wie Essen, Dortmund, und Verantwortlichen von Freiwillige Feuerwehr-Einheiten in Gemeinden wie Wuppertal oder Bonn. Für Spezialaufgaben bestehen Fachbereiche für Technik, Ausbildung, Jugendfeuerwehr und Gefahrstofflager in Abstimmung mit Akteuren wie der Feuerwehrschule, dem Institut der Feuerwehr und technischen Normenorganisationen.
Mitglieder sind kommunale Einheiten und persönliche Mitglieder aus Freiwillige Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, sowie fördernde Mitglieder aus Wirtschaftszweigen wie der Industrie in Ruhrgebiet und dem Mittelstand in Münsterland. Die Mitgliedschaft gliedert sich in Kreisverbände wie in Kreis Recklinghausen, Kreis Mettmann, Kreis Euskirchen und in Stadtverbände etwa in Kreisfreie Stadt Köln oder Kreisfreie Stadt Düsseldorf. Landesverbände arbeiten eng mit dem Deutscher Feuerwehrverband, Bezirksverbänden und mit Institutionen wie dem Landesfeuerwehrverband Bayern für Austausch, Weiterbildung und Vergleich von Satzungen. Ehrenmitglieder und langjährige Funktionsträger aus Städten wie Bochum, Krefeld oder Leverkusen sind typische Repräsentanten.
Der Verband organisiert und koordiniert Fortbildungen, Seminare und Veranstaltungen in Kooperation mit Bildungszentren wie der Feuerwehrschule, technischen Hochschulen wie der FH Aachen, und Berufsbildenden Schulen in Regionen wie Rhein-Sieg-Kreis. Regelmäßige Veranstaltungen umfassen Lehrgänge zu Atemschutz, Führungskräfte-Training, und Katastrophenschutzübungen ähnlich denen bei Bund-Länder-Übungen. Jahrestagungen, Kongresse und Messen werden oft gemeinsam mit Partnern wie Deutscher Feuerwehrverband, Herstellern aus dem Bereich Brandschutz, und Normeninstituten veranstaltet; Beispiele sind Fortbildungsreihen, Workshops zu Digitalfunk-Systemen wie BOS-Digitalfunk und Übungen mit dem Technisches Hilfswerk.
Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über Kampagnen zu Brandschutzprävention in Zusammenarbeit mit Institutionen wie der Feuerwehr-Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, kommunalen Schulen, und Medienpartnern in Städten wie Köln und Düsseldorf. Präventionsprogramme richten sich an Zielgruppen von Kindern und Jugendlichen in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr, Seniorenverbänden, und Wohlfahrtsorganisationen wie dem Caritasverband. Der Verband bietet Informationsmaterial, unterstützt lokale Brandschutzinspektionen und beteiligt sich an landesweiten Kampagnen gegen Rauchmelder-Mängel und bei Themen wie technische Hilfeleistung in Zusammenarbeit mit der Polizei Nordrhein-Westfalen und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.
Kooperationen bestehen mit überregionalen Partnern wie dem Deutscher Feuerwehrverband, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dem Technisches Hilfswerk, und mit Landesbehörden in Nordrhein-Westfalen. Rechtliche Rahmenbedingungen ergeben sich aus dem Feuerwehrgesetz Nordrhein-Westfalen, kommunalem Ordnungsrecht, und Vorgaben des Landespersonalausschuss; der Verband berät Mitglieder in Rechtsfragen, Versicherungsfragen mit der Feuerwehr-Unfallkasse, und Haftungsfragen bei Einsätzen. In Forschungsfragen kooperiert der Verband mit Hochschulen wie der Universität Duisburg-Essen und mit Normengremien zur technischen Ausstattung, um Standards und Sicherheit in Einklang mit europäischen Regelwerken zu bringen.
Category:Feuerwehr (Deutschland) Category:Organisationen in Nordrhein-Westfalen