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| Stuttgarter Kunstmuseum | |
|---|---|
| Name | Stuttgarter Kunstmuseum |
| Location | Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany |
| Established | 2005 |
| Type | Kunstmuseum |
Stuttgarter Kunstmuseum ist ein kommunales Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Stuttgart, Baden-Württemberg, das in der Tradition von Häusern wie Museum Ludwig, Tate Modern, Centre Pompidou und Museum of Modern Art steht, wobei seine Sammlungsstrategie Anknüpfungen an Bestände wie im Städel Museum, Kestnergesellschaft, Museum für Moderne Kunst und Neue Nationalgalerie zeigt, und das sowohl in regionalen Netzwerken mit der Stadt Stuttgart, Land Baden-Württemberg und der Kulturstiftung des Bundes kooperiert als auch im internationalen Austausch mit Institutionen wie dem Solomon R. Guggenheim Museum, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía und Fondation Beyeler.
Das Museum wurde in Folge von Debatten um die kulturelle Infrastruktur in Stuttgart und Programmen der Kulturpolitik von Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart konzipiert, wobei frühe Impulse aus Sammlungen wie der Kunsthalle Bremen, Kunstmuseum Basel und der Pinakothek der Moderne stammen und Förderentscheidungen von Akteuren wie der Kulturstiftung der Länder und dem Bundesministerium für Kultur begleitet wurden; Gründungsjahre und Ausbauphasen verknüpfen Ereignisse wie die Sanierung von Ensembles analog zu Projekten am Deichtorhallen, Haus der Kunst und Kunsthalle Mannheim, während Erwerbungen und Schenkungen Parallelen zu Vorgängen an Staatliche Museen zu Berlin und Kunstmuseum Bonn haben. Die institutionelle Entwicklung reflektiert Diskussionen über Provenienz, Sammlungsmanagement und Restitution in Institutionen wie dem British Museum, Prado, Louvre und National Gallery, und zeigt Kooperationen mit Kuratoren, Sammlern und Stiftungen wie Helmut Newton Foundation, Pablo Picasso Foundation und Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Leitungspersonen und Direktorinnen vernetzten das Haus mit Kuratorinnen aus Serpentine Galleries, Van Abbemuseum, Institute of Contemporary Arts und Whitney Museum.
Der von Architekturbüros geplante Bau steht in Kontinuität zu Projekten wie dem Kulturforum, Philharmonie de Paris und dem MAXXI und zeigt formale Bezüge zu Entwürfen von Renzo Piano, Herzog & de Meuron, Zaha Hadid, Norman Foster und David Chipperfield, wobei Materialien und Raumkonzepte an Beispiele wie dem Kunstmuseum Basel Erweiterung, Lentos Kunstmuseum und M Museum Leuven erinnern; Fassadengestaltung, Lichtführung und Trennung von Ausstellungs- und Depotflächen folgen Prinzipien, die auch im Rijksmuseum Renovation, V&A Museum und Neue Galerie New York umgesetzt wurden. Technische Installationen und Klimatisierung orientieren sich an Standards, wie sie beim J. Paul Getty Museum, Metropolitan Museum of Art und National Gallery of Art angewandt werden; Sicherheits- und Restaurierungsbereiche sind vergleichbar mit Einrichtungen in der Hermitage, Uffizien und Musée d'Orsay. Der Museumsbau ist zudem in städtebaulichen Bezügen mit dem Schlossplatz Stuttgart, Wilhelma, Staatstheater Stuttgart und der Königstraße verknüpft.
Die Sammlung umfasst Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Video und Installation mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Umfeld von Wassily Kandinsky, Paul Klee, Gerhard Richter, Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Marina Abramović, Yayoi Kusama, Pablo Picasso, Henri Matisse, Piet Mondrian, Jackson Pollock, Mark Rothko, Kazimir Malevich, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Egon Schiele, Otto Dix, Max Beckmann, Franz Marc, Emil Nolde, Egon Schiele, Georg Baselitz, Sigmar Polke und John Cage sowie jüngeren Positionen wie Ai Weiwei, Cindy Sherman, Kiki Smith, Anish Kapoor, Olafur Eliasson, Germaine Richier, Roni Horn, Kara Walker, Danh Vo und Thomas Schütte. Schwerpunkte liegen auf regionaler Moderne, internationaler Avantgarde und Gegenwartskunst, vergleichbar mit Sammlungen des Kunstmuseums St. Gallen, Museum Ludwig Köln, Kunsthalle Zürich und Frankfurter Kunstverein, während Fotografien Bezüge zu Beständen wie im Fotomuseum Winterthur, Fotomuseum Den Haag und International Center of Photography aufweisen. Depots und Konservierung orientieren sich an Konzepten wie in der National Portrait Gallery, Teylers Museum und Victoria and Albert Museum.
Wechselausstellungen verknüpfen Retrospektiven und Themenausstellungen mit international renommierten Häusern wie dem Museum of Contemporary Art Chicago, Serpentine Galleries, Tate Modern, Centre Pompidou, Kunsthalle Bern und Museo Reina Sofía, während Kataloge und Publikationen in Kooperation mit Verlagen wie Taschen, Prestel, Thames & Hudson und Hatje Cantz erscheinen; Sonderprojekte beziehen Performance, Klangkunst und digitale Formate ein und arbeiten mit Festivals und Institutionen wie dem Documenta, Biennale di Venezia, Skulptur Projekte Münster und Transmediale zusammen. Veranstaltungsreihen mit Kuratorinnen, Künstlergesprächen und Podien sind in Austauschprogrammen mit dem Goethe-Institut, DAAD, British Council und Institut français integriert.
Programme für Schulklassen, Familien, Erwachsene und spezialisierte Vermittlungen orientieren sich an Formaten etablierter Häuser wie dem Louvre Education, MoMA Learning, Tate Learning und Metropolitan Museum of Art Education, und kooperieren mit Hochschulen und Einrichtungen wie der Universität Stuttgart, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und dem Kunstverein Stuttgart; inklusive Angebote, Vermittlungsforschung und Partizipationsprojekte stehen in Bezug zu Initiativen wie dem European Network of Cultural Centres, Creative Europe und NEA-Programmen, während Weiterbildung für Lehrkräfte und Fachpublikum sich an Curricula des ICOM, ICOMOS und Deutscher Museumsbund orientiert.