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| Schweizer Tourismus-Verband | |
|---|---|
| Name | Schweizer Tourismus-Verband |
| Native name | Schweizer Tourismus-Verband |
| Formation | 19th century |
| Type | Dachverband |
| Headquarters | Bern |
| Region served | Schweiz |
| Language | Deutsch, Français, Italiano |
Schweizer Tourismus-Verband
Der Schweizer Tourismus-Verband ist ein nationaler Dachverband der Tourismusbranche mit Sitz in Bern, der Interessenvertretung, Qualitätsförderung und Netzwerkarbeit für Akteure der Schweizer Hotellerie, Gastronomie, Verkehrsinfrastruktur und Freizeitwirtschaft bündelt. Er agiert mit Stakeholdern aus Kantonen wie Zürich, Genève, Graubünden und Valais sowie mit Branchenpartnern aus Städten wie Bern, Lausanne, Lugano und Basel. Der Verband arbeitet im Kontext von Institutionen wie dem Bundeshaus, der Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement-nahen Politik sowie Verbänden wie HotellerieSuisse, Schweiz Tourismus und internationalen Organisationen wie der World Tourism Organization.
Der Verband entstand aus Zusammenschlüssen regionaler Organisationen nach Vorbildern in Ländern wie Deutschland und Österreich und wurde in Reaktion auf Entwicklungen im 19. Jahrhundert, etwa dem Ausbau der Gotthardbahn, den Wandel der Alpenorte sowie der Expansion von Destinationen wie Zermatt, St. Moritz und Davos, gegründet. In seinen historischen Phasen kooperierte er mit Institutionen wie der Schweizerischen Nationalbank, der SBB und dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten bei Krisen wie dem Rückgang der Besucherzahlen nach dem Zweite Weltkrieg oder während globaler Ereignisse wie der Ölkrise 1973 und der COVID-19-Pandemie. Bedeutende Reformen orientierten sich an Modellen von Organisationen wie dem World Travel & Tourism Council und Standards etwa der ISO-Normen für Qualitätsmanagement.
Der Verband ist eine föderale Organisation mit einem Präsidium, einem Vorstand und Fachausschüssen, die thematisch nach Regionen wie Engadin, Berner Oberland, Tessin und Jura sowie nach Sektoren wie Freizeit, Verkehr, Hotellerie und Gastronomie gegliedert sind. Operative Einheiten arbeiten eng mit Akteuren wie SBB, Swiss International Air Lines, PostAuto und Tourismusbüros in Städten wie Interlaken, Montreux und Luzern. Die Governance orientiert sich an Beispielen aus Verbänden wie HotellerieSuisse, dem Schweizerischer Arbeitgeberverband und europäischen Partnern wie Tourism Ireland oder dem European Travel Commission.
Die Kernaufgaben umfassen Interessenvertretung gegenüber Kantonen wie Aargau und St. Gallen sowie gegenüber Institutionen wie dem Bundesamt für Statistik und dem Bundesamt für Verkehr, Qualitätsförderung nach Standards ähnlicher Akteure wie Swiss Quality Award-Träger und die Entwicklung von Destination Management Strategien für Regionen wie Valais, Graubünden und Zentralschweiz. Weitere Tätigkeitsfelder sind Fachkräftesicherung in Kooperation mit Bildungsinstitutionen wie der Ecole hôtelière de Lausanne, der ETH Zürich, der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Berner Fachhochschule, Forschungskooperationen mit Instituten wie dem KOF Konjunkturforschungsstelle und Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit Medien wie Neue Zürcher Zeitung, Le Temps und Schweizer Radio und Fernsehen.
Mitglied sind Destinationen wie Zermatt, St. Moritz und Grindelwald, Branchenverbände wie HotellerieSuisse, Betriebe aus den Gemeinden Verbier, Saas-Fee und Crans-Montana sowie Verkehrsunternehmen wie SBB und Swiss International Air Lines. Die Finanzierung erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, projektgebundene Fördermittel von Institutionen wie dem Bundesamt für Verkehr und dem Bundesamt für Kultur, Sponsoring durch Unternehmen wie Migros und Coop sowie durch Mitwirkung an Förderprogrammen der Schweizerische Eidgenossenschaft und der Europäischen Union für grenzüberschreitende Projekte.
Der Verband initiiert Projekte zur Nachhaltigkeit in Destinationen wie Jungfrau-Aletsch, zum Klimaanpassungsmanagement in alpinen Regionen wie Engadin und Surselva sowie Initiativen zur Digitalisierung der Gästekommunikation in Kooperation mit Technologiepartnern und Universitäten wie EPFL und ETH Zürich. Weitere Initiativen betreffen die Entwicklung von Qualitätslabels vergleichbar mit europäischen Programmen wie dem European Charter for Sustainable Tourism und Förderprogramme für Ausbildungspartnerschaften mit der Ecole hôtelière de Lausanne, der Hotelfachschule Belvoirpark und dem Swiss Skills-Netzwerk.
Er pflegt Partnerschaften mit nationalen Akteuren wie Schweiz Tourismus, HotellerieSuisse und regionalen Tourismusorganisationen sowie internationalen Partnern wie der World Tourism Organization, dem European Travel Commission und dem UNWTO. Kooperationen bestehen auch mit Verkehrspartnern wie SBB, Swiss International Air Lines und der ÖBB sowie mit Städten und Destinationen in Nachbarländern wie Zermatt (Italienisches Val di Cogne), Chamonix, Bormio und Innsbruck zur Förderung grenzüberschreitender Routen, Kulturprogramme mit Institutionen wie dem Kunsthaus Zürich und Forschungsprojekten mit Universitäten wie der Universität Zürich und der Université de Genève.
Category:Tourismus (Schweiz)