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| Nationales Olympisches Komitee für Deutschland | |
|---|---|
| Name | Nationales Olympisches Komitee für Deutschland |
| Abbr | NOC Deutschland |
| Formation | 1895 |
| Headquarters | Berlin |
| President | (siehe Abschnitt) |
Nationales Olympisches Komitee für Deutschland ist das nationale Olympische Komitee, das die Teilnahme deutscher Athletinnen und Athleten an Olympischen Spielen koordiniert und internationalen Sportverbänden als Vertreter Deutschlands dient. Es arbeitet mit nationalen Verbänden wie dem Deutscher Olympischer Sportbund, multilateralen Organisationen wie dem Internationales Olympisches Komitee und internationalen Wettbewerben wie den Olympischen Sommerspiele und Olympische Winterspiele zusammen. Das Komitee beeinflusst Entscheidungen in Gremien wie der Europäische Olympische Komitees und verhandelt mit Partnern wie dem Deutsche Bank-Konzern, der Deutsche Bahn und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
Das Komitee entstand im Kontext von Organisationen wie dem Deutscher Reichsausschuss für Olympische Spiele und frühen Vereinen wie dem Berliner Turnerbund, beeinflusst durch Persönlichkeiten aus den Reihen von Kaiser Wilhelm II. und Politikern der Weimarer Republik. In der Zeit des Deutsches Reich standen Kontakte zu internationalen Institutionen wie dem Internationales Olympisches Komitee und Veranstaltungen wie den Olympischen Spiele 1936 im Zentrum. Nach 1945 wirkten Akteure aus dem Bundesrepublik Deutschland, dem Deutsche Demokratische Republik und den nationalen Verbänden auf Neugründungen, wobei Verhandlungen mit der Alliierte Besatzungsmächte die schnelle Wiederaufnahme sportlicher Beziehungen beeinflussten. Der Prozess der Wiedervereinigung brachte Abstimmungen mit dem Deutscher Sportbund und dem Deutscher Olympischer Sportbund sowie Beziehungen zu Organen wie der Europäische Union und multilateralen Sportinstitutionen.
Die Leitung umfasst Gremien, die mit Vertretern von Verbänden wie dem Deutscher Fußball-Bund, dem Deutscher Leichtathletik-Verband, dem Deutscher Schwimm-Verband und dem Deutscher Ruder-Verband kooperieren. Exekutive Positionen arbeiten in Abstimmung mit Institutionen wie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bei Integrationsthemen und mit Sponsoren wie der Adidas AG für Ausrüstung. Zentral sind Ausschüsse, die mit Kommissionen des Internationales Olympisches Komitee und nationalen Stellen wie dem Deutsche Sporthilfe korrespondieren, sowie Beratungsorgane, die Experten aus Universitäten wie der Humboldt-Universität zu Berlin und Forschungseinrichtungen wie dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft einbeziehen. Sitzungen finden in Räumen nahe Einrichtungen wie dem Olympiastadion (Berlin) und dem Kölner Sporthochschule statt.
Mitgliedsverbände umfassen Fachorganisationen wie den Deutscher Boxsport-Verband, den Deutscher Tennis Bund, den Deutscher Handballbund und den Deutscher Eishockey-Bund, die Athleten zu Events wie den Sommer-Paralympics und Winter-Universiade melden. Zuständigkeiten betreffen die Akkreditierung bei Wettbewerben der Internationaler Sportgerichtshof, der Welt-Anti-Doping-Agentur und continentalen Gremien wie der European Olympic Committees. Das Komitee verwaltet Qualifikationsplätze bei Wettbewerben wie den Weltmeisterschaften im Schwimmen, den Leichtathletik-Weltmeisterschaften und den Biathlon-Weltcup sowie Kooperationen mit Veranstaltern wie dem Deutsche Olympiastützpunkt.
Die Koordination der deutschen Delegationen bei Olympische Sommerspiele 2020 und Olympische Winterspiele 2018 umfasst Auswahlprozesse, Nominierungen und Logistik in Abstimmung mit dem Internationales Olympisches Komitee, dem Deutscher Sportausschuss und nationalen Verbänden wie dem Deutscher Basketball Bund. Historisch stehen Teilnahmen in Verbindung mit Ereignissen wie den Olympischen Spiele 1936 in Berlin, den gesamtdeutschen Startgemeinschaften und der Einbindung nach der Deutsche Wiedervereinigung; Herausforderungen betrafen auch Boykotte wie bei den Olympische Sommerspiele 1980 und Sicherheitsfragen bei Wettbewerben wie den Olympische Sommerspiele 1972. Koordination schließt medizinische Teams aus Kliniken wie der Charité und Trainerpersonal mit Expertisen aus Institutionen wie der Deutsche Sporthochschule Köln ein.
Die Finanzierung beruht auf Partnerschaften mit Unternehmen wie Adidas AG, Deutsche Bank, Siemens und Medienverträgen mit Sendern wie der ARD und dem ZDF. Öffentliche Fördermittel fließen über Institutionen wie das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie Förderorganisationen wie der Deutsche Sporthilfe und Stiftungen ähnlich der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Einnahmen entstehen zudem durch Kooperationen mit Agenturen wie Lagardère Sports und Veranstaltern wie dem Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich, wobei vertragliche Beziehungen internationale Partner wie der Internationaler Sportverband berühren. Finanzielle Kontrolle erfolgt in Abstimmung mit Prüfungsstellen wie dem Bundesrechnungshof.
Öffentlichkeitsarbeit nutzt Kanäle wie Kooperationen mit Medienhäusern ARD, ZDF, Deutsche Welle und Plattformen von Partnern wie Adidas AG für Kampagnen. Nachwuchsprogramme kooperieren mit Institutionen wie dem Deutscher Olympiastützpunkt, dem Deutscher Leichtathletik-Verband, dem Deutsche Eislauf-Union und Bildungsstätten wie der Deutsche Sporthochschule Köln sowie Initiativen der Europäische Union zur Talentförderung. Programme adressieren Talentidentifikation in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen wie dem Institut für Trainingswissenschaft und Stiftungen wie der Stiftung Deutsche Sporthilfe, inklusive Kooperationen mit Kommunen wie Berlin und München zur Nutzung von Sportstätten wie dem Olympiapark (München). Öffentlichkeitsarbeit umfasst Lobbyarbeit gegenüber Institutionen wie dem Internationales Olympisches Komitee und Projekten mit Partnern wie dem Hertha BSC-Jugendzentrum.
Category:Sportorganisationen in Deutschland