Generated by GPT-5-mini| Manager Magazin | |
|---|---|
| Titel | Manager Magazin |
| Sprache | Deutsch |
| Land | Deutschland |
| Erstausgabe | 1971 |
| Schwerpunkt | Wirtschafts- und Finanzjournalismus |
| Verlag | Manager Magazin Verlag |
| Chefredaktion | siehe Abschnitt „Chefredaktion und Redaktion“ |
Manager Magazin Manager Magazin ist eine deutsche Wirtschaftszeitschrift mit Schwerpunkt auf Unternehmensführung, Finanzmärkte, Mergers & Acquisitions und Industriepolitik. Die Redaktion berichtet regelmäßig über Konzerne wie Volkswagen AG, Deutsche Bank, Siemens AG und BASF SE sowie über Persönlichkeiten wie Herbert Diess, Christian Sewing, Joe Kaeser und Dieter Zetsche. Die Publikation verbindet investigative Recherche zu Fällen wie Dieselgate, Wirecard-Skandal und Cum-Ex mit Rankings von Führungskräften und Unternehmensporträts.
Die Gründung erfolgte in der frühen Bundesrepublik parallel zu Entwicklungen bei Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung, in einer Zeit, die von der Ölkrise 1973 und der Expansion multinationaler Konzerne wie IBM und General Electric geprägt war. In den 1980er Jahren berichtete die Zeitschrift über die Expansion von Siemens AG und ThyssenKrupp sowie über Finanzakteure wie JPMorgan Chase und Goldman Sachs. Während der Wiedervereinigung Deutschlands rückte die Redaktion Unternehmen wie Treuhandanstalt und Akteure aus Ostdeutschland in den Fokus. In den 2000er Jahren analysierte das Heft die Rolle von Börsengängen großer Unternehmen wie Deutsche Telekom und den Aufstieg von SAP SE. In der Folgezeit prägten Recherchen zu Wirecard und Enthüllungen über Cum-Ex sowie Debatten um Digitale Transformation und Klimawandel das publizistische Profil.
Die Berichterstattung umfasst Porträts von Managern wie Herbert Diess, Christian Sewing, Carsten Spohr und Oliver Bäte sowie Analysen zu Konzernen Allianz SE, Bayer AG, Adidas AG und Lufthansa. Finanzmarktanalysen beziehen Akteure wie Deutsche Börse, European Central Bank, BlackRock und Vanguard mit ein. Technologieberichte behandeln Firmen wie SAP SE, Siemens AG, Infineon Technologies, Tencent und Alphabet Inc.. M&A- und Private-Equity-Storys betreffen Unternehmen wie KKR, CVC Capital Partners, EQT und Transaktionen mit Rheinmetall oder Continental AG. Investigative Stücke beleuchten Skandale rund um Wirecard, Cum-Ex und Fälle, die Ermittlungen durch Institutionen wie Bundeskriminalamt und Staatsanwaltschaft nach sich zogen. Regelmäßige Rankings betreffen Aufstellungen wie Bestenliste, Executive-Rankings und Branchenvergleiche im Stil von Untersuchungen zu Automobilindustrie, Chemieindustrie und Finanzsektor.
Die gedruckte Verbreitung erfolgt bundesweit mit Lesern in Metropolregionen wie Frankfurt am Main, München, Berlin, Hamburg und Düsseldorf. Ergänzt wird die Printausgabe durch digitale Angebote, die über Plattformen wie iPad-Apps, Webportale und Newsletter verbreitet werden. Vertriebspartner und Abonnements binden Unternehmen, Kanzleien wie Freshfields Bruckhaus Deringer und Linklaters sowie Institutionen wie Bundesministerium der Finanzen und Universitäten wie Ludwig-Maximilians-Universität München, Humboldt-Universität zu Berlin an die Leserschaft. Die Online-Reichweite misst sich gegenüber Angeboten von Spiegel Online, Handelsblatt.com und FAZ.net.
Die Zeitschrift beeinflusst Debatten in Vorstandsetagen großer Konzerne wie Siemens AG und Volkswagen AG und wird von Führungskräften in Unternehmen wie Deutsche Bank und Allianz SE rezipiert. Ihre Recherchen haben Auswirkungen auf politische Debatten, die Parlamente wie Deutscher Bundestag und Institutionen wie Bundesregierung sowie Regulierer wie BaFin erreichen. Das Magazin wirkt auf Corporate-Governance-Diskussionen, beeinflusst Personalentscheidungen in Häusern wie Daimler AG und BMW AG und prägt Meinungsbildungsprozesse in Medien wie Die Zeit und Der Spiegel.
Die Chefredaktion setzt sich aus Persönlichkeiten zusammen, die zuvor für Titel wie Stern, Focus, Wirtschaftswoche und Handelsblatt gearbeitet haben. Redaktionelle Schwerpunkte und Korrespondenten decken Finanzplätze wie Frankfurt am Main und London sowie Branchenzentren in Silicon Valley und Shenzhen ab. Gastautoren stammen aus Forschungseinrichtungen wie ifo Institut, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Thinktanks wie Bertelsmann Stiftung sowie aus Unternehmensberatungen wie McKinsey & Company und Boston Consulting Group.
Der Verlag agiert im Umfeld großer Medienhäuser wie Bertelsmann, Axel Springer SE und Spiegel-Verlag und generiert Einnahmen durch Abonnements, Anzeigenkunden aus Branchen wie Automobilindustrie, Finanzdienstleistungen und Beratung sowie durch Veranstaltungen und Rankings. Kooperationen bestehen mit Eventanbietern, Beratungen und Forschungseinrichtungen; Sponsorings und Corporate-Events binden Unternehmen wie Siemens AG, Deutsche Bank und Allianz SE. Digitale Erlösströme ergänzen Printwerbung durch Paid-Content-Modelle, Kooperationen mit Technologieplattformen wie Google und Analysen für institutionelle Kunden.
Kritik richtet sich gelegentlich gegen Nähe zu Unternehmern und Anzeigenkunden wie Vereinigte Industrieunternehmen und gegen redaktionelle Entscheidungen bei Berichten über Fälle wie Dieselgate und Wirecard. Weitere Kontroversen betreffen Berichte über Einflussnahme durch Lobbygruppen, Corporate-PR-Abteilungen von Konzernen wie BASF SE und Bayer AG sowie Diskussionen über journalistische Unabhängigkeit gegenüber Werbekunden und Eventpartnern. Debatten über Fehlerkorrekturen und Transparenz berühren auch Qualitätsstandards, wie sie in Auseinandersetzungen mit Medien wie Handelsblatt und Der Spiegel sichtbar wurden.
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