Generated by GPT-5-mini| Lehrplan 21 | |
|---|---|
| Name | Lehrplan 21 |
| Country | Schweiz |
| Language | Deutsch |
| Introduced | 2014 |
| Status | in Kraft |
Lehrplan 21 ist ein schweizerischer Bildungsrahmenplan für die Volksschule, der in Zusammenarbeit von Kantonen, Bildungsministerien und Fachgremien erstellt wurde; er wurde von Akteurinnen und Akteuren wie dem Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, dem Kanton Zürich, dem Kanton Bern und dem Kanton Aargau beraten und ist Teil eines längerfristigen Prozesses, an dem Institutionen wie der Pädagogische Hochschule Zürich, der Universität Basel, der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich sowie Verbände wie der Schweizerische Lehrerinnen- und Lehrerverein und die Konferenz der kantonalen Lehrpersonen beteiligt waren.
Der Entwurf entstand im Kontext von bildungspolitischen Debatten, an denen Akteure wie die EDK (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren), die Bildungsdirektorenkonferenz, die Kultusministerkonferenz und kantonale Parlamente teilnahmen, wobei fachliche Impulse von der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, der PH Bern und der PH Luzern kamen; historische Vorläufer sind Lehrpläne der Kantone Zürich, Thurgau, St. Gallen und Schaffhausen sowie Reformen, die an Ereignissen wie dem OECD-Schulvergleich und Berichten der UNESCO ausgerichtet wurden. Die Entwicklung wurde durch Prozesse in Institutionen wie der Schweizerischen Nationalbank (finanzielle Rahmenbedingungen), dem Schweizerischen Gewerbeverband (wirtschaftliche Bildungsanforderungen) und der KTI/ Innosuisse (Innovationsförderung) beeinflusst; es gab Anhörungen mit Verbänden wie dem Schweizerischer Arbeitgeberverband und NGOs wie Pro Juventute, ergänzt durch Gutachten aus den Fakultäten der Universität Zürich, Universität Bern und Universität Genf.
Der Lehrplan verfolgt Ziele, die von Akteuren wie der Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, der Kantonale Bildungsdirektion Zürich und der Pädagogische Hochschule St. Gallen formuliert wurden, und adressiert Kompetenzen, die in Diskussionen mit Institutionen wie der OECD, der Europäischen Kommission, der UNICEF und dem Bundesamt für Statistik erörtert wurden. Die Struktur gliedert sich in übergeordnete Bereiche, wie sie in Beiträgen der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften, der ETH Zürich und der PH FHNW skizziert wurden; sie orientiert sich an Referenzmodellen, die auch in Dokumenten der Council of Europe, der European Centre for Modern Languages und der Eurydice-Netzwerke vorkommen.
Die Fächerpalette basiert auf Traditionen aus Kantonen wie Zürich, Bern, Waadt und Basel-Stadt und umfasst Bereiche, die in Lehrmitteldossiers der Verlagsgruppe Westermann, der Cornelsen Verlag und der Klett Gruppe thematisiert werden; didaktische Vorgaben wurden mit Fachgesellschaften wie der Schweizerischen Mathematischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Naturwissenschaften Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Musikpädagogik abgestimmt. Für einzelne Jahrgangsstufen sind Kompetenzbeschreibungen formuliert, die in Anlehnung an Studien der Pädagogische Hochschule Zürich, der Universität Freiburg (CH) und der Universität Lausanne entwickelt wurden; Lehrpläne für Fächer wie Mathematik, Deutsch, Französisch, Englisch und Natur und Technik wurden mit Expertengremien der Schweizerischen Gesellschaft für Didaktik erarbeitet.
Die Einführung erfolgte gestaffelt in Kantonen wie Zürich, Aargau, Bern, Luzern und St. Gallen; Verantwortliche waren die kantonalen Bildungsdirektionen, darunter die Bildungsdirektion Kanton Zürich und die Bildungsdirektion Kanton Bern, unterstützt durch regionale Dienststellen wie Bildungszentren in Winterthur, St. Gallen und Biel. Umsetzungsprozesse wurden von Institutionen wie der Pädagogische Hochschule Zürich, der PH Bern und dem Institut für Bildungsmanagement begleitet; dabei spielten Schulträger wie die Gemeinde Zürich, die Stadt Bern und der Kanton Basel-Landschaft sowie Verbände wie der Schweizer Lehrerverband und die Elternverbände Schweiz eine Rolle.
Die Lehrerbildung wurde durch die Pädägogischen Hochschulen (PH Zürich, PH Bern, PH Luzern, PH FHNW) und Universitäten (Universität Zürich, Universität Basel) an die Anforderungen angepasst; Koordination erfolgte mit Akteuren wie der EDK, der Hochschulkonferenz und der Schweizerischen Rektorenkonferenz. Fortbildungsangebote wurden entwickelt von Institutionen wie der zebis Bildungsberatung, der PH Zürich Weiterbildung, dem Didaktikzentrum St. Gallen sowie privaten Anbietern und Berufsverbänden wie dem Schweizerischen Lehrerinnen- und Lehrerverein.
Kritik kam von Kantonen wie Neuenburg, von Verbänden wie dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund, von Parteien wie der SVP und der SP sowie von Wissenschaftlern an Universitäten wie der Universität Genf und der Universität Zürich; Debatten betrafen Themen, die in Gutachten der ETH Zürich, der PH Bern und des Schweizerischen Instituts für Bildungsforschung analysiert wurden. Es gab Forderungen nach Anpassungen von Organisationen wie dem Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverein und Initiativen aus Gemeinden wie Winterthur und Bern; Revisionsprozesse wurden begleitet durch Expertengremien der EDK und Stellungnahmen von Forschungsstellen an der Universität Freiburg (CH) und der Universität Lausanne.
Evaluationen wurden von Institutionen wie dem Bundesamt für Statistik, der EDK, der Pädagogische Hochschule Zürich und unabhängigen Forschungsgruppen an der Universität Basel durchgeführt; internationale Benchmarks bezogen sich auf Studien der OECD, der PISA-Studie und Analysen der European Commission und der Eurydice-Berichte. Wirkungsmessungen untersuchten Indikatoren, die in Arbeiten der ETH Zürich, der Universität Zürich und des Swiss Education Research Network beschrieben wurden; Ergebnisse flossen in Empfehlungen der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und der kantonalen Bildungsdirektionen zurück.
Category:Bildung in der Schweiz