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| Kölner Denkmalpflege | |
|---|---|
| Name | Kölner Denkmalpflege |
| Native name | Kölner Denkmalpflege |
| Formation | 19XX |
| Headquarters | Köln |
| Region served | Köln, Nordrhein-Westfalen |
Kölner Denkmalpflege ist die kommunale Institution in Köln, die für den Schutz, die Erhaltung und die Vermittlung von Kulturdenkmalen in der Stadt verantwortlich ist. Die Behörde arbeitet mit Institutionen wie dem Landesamt für Denkmalpflege Nordrhein-Westfalen, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Unesco-Welterbe-Programm und lokalen Trägern zusammen. Zu ihren Aufgaben zählen Inventarisierung, Beratung, Bauaufsicht und Öffentlichkeitsarbeit gegenüber Einrichtungen wie dem Kölner Dom, dem Römisch-Germanischen Museum, dem Wallraf-Richartz-Museum, der Kölnischen Gesellschaft für Denkmalpflege und anderen Kulturinstitutionen.
Die Geschichte der Kölner Denkmalpflege ist eingebettet in die Nachkriegsrekonstruktion nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde beeinflusst durch Entwicklungen in Institutionen wie dem Bundesdenkmalpflegegesetz-Diskurs, der Arbeit des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und Reformen auf Landesebene durch das Land NRW. Bedeutende Etappen umfassen Kooperationen mit dem Bundesministerium des Innern, Debatten um die Restaurierung des Kölner Doms nach Entwürfen von Erwin von Steinbach-Forschung und Projekte, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurden. Die Institution reagierte auf Impulse aus der Denkmalpflegegeschichte, etwa der Arbeit von Georg Dehio, sowie auf internationale Standards wie jene der Icomos.
Zu den Kernaufgaben zählen die Bestandsaufnahme in Inventaren ähnlich dem Denkmalliste Nordrhein-Westfalen, fachliche Beratung für Eigentümer wie die Stadt Köln und Vereine, Genehmigungsverfahren gemäß dem Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen und die fachliche Begleitung von Maßnahmen bei Objekten wie dem Stadtmuseum Köln oder historischen Ensembles in der Nähe des Rheinauhafen. Weitere Zuständigkeiten sind die Koordination mit Denkmalpflegern aus dem Rhein-Erft-Kreis, dem Kreis Mettmann und Partnern wie dem International Council on Monuments and Sites sowie die Mitwirkung bei Förderprogrammen der Europäischen Union und der Stiftung Denkmalschutz.
Die Organisation gliedert sich in Fachabteilungen für Bau-, Archiv- und Grabungsfragen, ähnlich strukturiert wie beim Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein oder der Denkmalbehörde in Berlin. Träger ist in der Regel die Stadt Köln in Kooperation mit Stiftungen wie der Stiftung Rheinisches Bildarchiv und wissenschaftlichen Partnern wie der Universität zu Köln, der Technischen Universität Köln und dem Deutschen Zentrum für Denkmalpflege. Weitere Kooperationspartner sind die LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, das Rheinische Amt für Denkmalpflege und Institutionen wie das Historische Archiv der Stadt Köln.
Die praktische Denkmalpflege umfasst Restaurierungsverfahren an Bauten wie dem Kölner Rathaus, konservatorische Maßnahmen für Bestände im Römisch-Germanischen Museum sowie Maßnahmen an Baudenkmalen in Vierteln wie der Altstadt (Köln). Praxis und Technik orientieren sich an Standards von Icomos, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und wissenschaftlichen Leitlinien aus Publikationen der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Kooperationen mit Experten aus dem Archäologischen Institut Köln und dem Institut für Denkmalpflege unterstützen Fragen zu Materialien wie Sandsteininstandsetzung, Holzkonstruktionen und Stahltragwerken, wobei auch moderne Verfahren aus der Restaurierung von Kulturgut eingesetzt werden.
Beispiele reichen von der Restaurierung des Kölner Doms über die Sanierung des Stadtmuseum Köln bis zur Rekonstruktion von Gebäuden im Umfeld des Rheinauhafens und der Pflege von Grabanlagen auf dem Melaten-Friedhof. Weitere Fallbeispiele betreffen Ensembles wie die Romanische Kirchen in Köln und hochkarätige Ausgrabungen, die in Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Museum und der Archäologischen Zone Köln durchgeführt wurden. Projekte wurden oft gemeinsam mit Förderern wie der Deutschen Stiftung Kulturgut und der European Heritage Days-Initiative umgesetzt.
Rechtsgrundlagen sind vor allem das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen, Regelungen der Stadt Köln sowie Vorgaben aus dem Baugesetzbuch. Bei Verfahren sind Beteiligte wie das Kreuzfahrerordnungen (historische Bezüge), die Kommunalverfassung Nordrhein-Westfalen und Richtlinien des Bundesnaturschutzgesetz relevant, ebenso Verknüpfungen zu Vorgaben der UNESCO bei kulturerbepolitischen Fragen. Die Denkmalbehörde arbeitet mit Juristen aus den Ämtern der Stadtverwaltung Köln und berät Eigentümer in Genehmigungsverfahren sowie bei Förderanträgen an Institutionen wie der Landeskulturstiftung.
Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über Formate wie die Tag des offenen Denkmals, Kooperationen mit dem Historische Stadtführer Köln e.V., Führungen am Kölner Dom, Workshops mit dem Stadtmuseum Köln und Ausstellungen in Institutionen wie dem Wallraf-Richartz-Museum. Bildungsprogramme werden gemeinsam mit der Universität zu Köln, der Technischen Hochschule Köln und lokalen Schulen organisiert; Beteiligungsformate orientieren sich an Modellen der Bürgerbeteiligung in städtischen Planungsprozessen und Initiativen wie dem Bündnis für historische Städte.
Forschung und Dokumentation werden in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln, dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Rheinischen Landesmuseum Bonn und der Deutschen Forschungsgemeinschaft vorangetrieben; Archive wie das Historische Archiv der Stadt Köln und Sammlungen der Stadtbibliothek Köln sind zentrale Ressourcen. Ergebnisse werden in Publikationen mit Verlagen wie dem Verlag für Geschichte und Kultur und Institutionen wie dem Rheinisches Archiv für Denkmalpflege sowie in Datenbanken des Landesamts für Denkmalpflege Nordrhein-Westfalen dokumentiert.
Category:Kulturdenkmäler in Köln Category:Denkmalpflege