Generated by GPT-5-mini| Kurt- und Felicitas-von-Schumacher-Stiftung | |
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| Name | Kurt- und Felicitas-von-Schumacher-Stiftung |
| Type | Stiftung des privaten Rechts |
| Founded | 20. Jahrhundert |
| Founder | Kurt von Schumacher, Felicitas von Schumacher |
| Location | Stuttgart, Deutschland |
| Purpose | Förderung von Wissenschaft, Kultur, Sozialwesen |
Kurt- und Felicitas-von-Schumacher-Stiftung Die Stiftung wurde im 20. Jahrhundert in Stuttgart gegründet und trägt den Namen des Ehepaars Kurt und Felicitas von Schumacher. Sie ist in den Bereichen Forschung, Kulturförderung, soziale Projekte und Denkmalpflege aktiv und unterhält Verbindungen zu zahlreichen Institutionen wie der Universität Stuttgart, dem Deutschen Bundestag, der Akademie der Künste, der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Deutschen Historischen Museum. Stiftungsarbeit und Zuwendungen wurden wiederholt in Publikationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, der ZEIT und der Stuttgarter Zeitung erwähnt.
Die Gründung steht in einem Kontext, der Persönlichkeiten wie Kurt Schumacher, Konrad Adenauer, Willy Brandt, Theodor Heuss, Helmut Schmidt und Helmut Kohl berührte. In der Nachkriegszeit knüpfte die Stiftung Kontakte zu Institutionen wie der Bundeszentrale für politische Bildung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Hanns-Seidel-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung. Historische Kooperationen bestanden mit dem Institut für Zeitgeschichte, dem Max-Planck-Institut für Geschichte, der Universität Heidelberg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Freie Universität Berlin. Die Stiftung wirkte bei Programmen mit, die an Ereignisse wie den Wiederaufbau Deutschlands, die Deutsche Einheit, den Mauerfall und die Europäische Integration anschlossen.
Kurt von Schumacher und Felicitas von Schumacher werden in der Erinnerungskultur neben Figuren wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Sophie Scholl, Hannah Arendt, Gustav Stresemann und Otto von Bismarck verortet; die Stiftung betont biographische Aspekte, die in Archiven wie dem Bundesarchiv, dem Landesarchiv Baden-Württemberg, dem Archiv der sozialen Demokratie und dem Archiv der Evangelischen Kirche in Deutschland dokumentiert sind. Kooperationen mit Museen und Bibliotheken schufen Beziehungen zu Einrichtungen wie der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Haus der Geschichte, dem Museumsquartier Berlin und dem LWL-Industriemuseum.
Die Satzung nennt Ziele, die mit Projekten in Verbindung stehen, die für Institutionen wie die Universität Tübingen, die Technische Universität Darmstadt, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Universität Hamburg relevant sind. Gefördert werden Forschungsvorhaben an Einrichtungen wie dem Deutschen Literaturarchiv, kulturelle Initiativen am Staatstheater Stuttgart, soziale Programme in Zusammenarbeit mit der Caritas, der Diakonie, dem Roten Kreuz und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, sowie Restaurierungen, die Museen wie dem Kunstmuseum Stuttgart, dem Liebieghaus und dem Städel Museum unterstützen. Die Stiftung fördert außerdem Publikationen in Verlagen wie C. H. Beck, Suhrkamp, De Gruyter, Springer und Nomos.
Die Stiftung wird geleitet durch ein Kuratorium und einen Vorstand, deren Mitglieder oft aus akademischen Kreisen und Institutionen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leopoldina, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung stammen. Verwaltungsaufgaben erfolgen in Zusammenarbeit mit Kanzleien und Prüfstellen wie Bundesrechnungshof, Landesrechnungshof Baden-Württemberg und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wie KPMG, PwC, Deloitte und Ernst & Young. Für rechtliche Fragen kooperierte die Stiftung mit Anwaltskanzleien, die Erfahrungen mit dem Stiftungsrecht und dem Bürgerlichen Gesetzbuch haben.
Projektförderungen reichten von Forschungsstipendien an der Universität Freiburg über Ausstellungsförderung im Deutschen Historischen Museum bis hin zu Konferenzförderung an der Humboldt-Universität zu Berlin und Publikationsförderung bei Verlagen wie C. H. Beck und Suhrkamp. Weitere Projekte umfassten Restaurierungen in Kooperation mit dem Denkmalamt Baden-Württemberg, Bildungsprogramme mit dem Goethe-Institut, Stipendien für Studierende der Stuttgart Media University sowie Residenzaufenthalte in Partnerschaft mit Institutionen wie dem Villa Massimo, dem Bauhaus-Archiv und der Akademie der Künste. Fördermaßnahmen wurden auch in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International, Greenpeace, Transparency International und Medico International durchgeführt.
Das Stiftungsvermögen setzt sich aus Zustiftungen, Spenden und Erträgen aus Kapitalanlagen zusammen; Finanzpartner und Berater umfassen Institute wie die Deutsche Bundesbank, die KfW, die Landesbank Baden-Württemberg, die Commerzbank, die Deutsche Bank und Vermögensverwalter, die mit internationalen Akteuren wie der European Investment Bank vernetzt sind. Steuerliche Aspekte werden gegenüber Stellen wie dem Bundesfinanzministerium und dem Finanzamt Stuttgart geltend gemacht; Transparenzberichte orientieren sich an Standards, die von Organisationen wie dem Deutschen Spendenrat und dem Transparency International Deutschland empfohlen werden.
Die Stiftung wird in der öffentlichen Debatte in Verbindung gebracht mit Diskursen um Erinnerungskultur, Wissenschaftsförderung und kulturelle Betreuung; Kritische Stimmen aus Medien wie der Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Süddeutschen Zeitung und der taz sowie von Wissenschaftlern der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Hamburg und der Universität Göttingen thematisieren Wirkungsnachweise, Transparenz und Prioritätensetzung. Befürworter verweisen auf Kooperationen mit dem Deutschen Historischen Museum, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, der BBAW und Stiftungsnetzwerken wie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als Indikatoren positiver Wirkung; Kritik betraf teils Förderentscheidungen, die in Debatten zu finanzieller Kontrolle und in Auseinandersetzungen mit regionalen Akteuren wie der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Kultusministerium Baden-Württemberg mündeten.
Category:Stiftungen in Deutschland