Generated by GPT-5-mini| Kulturstiftung der Länder | |
|---|---|
| Name | Kulturstiftung der Länder |
| Native name | Kulturstiftung der Länder |
| Founded | 1985 |
| Founder | Länder |
| Headquarters | Dresden |
| Region served | Germany |
Kulturstiftung der Länder is a German foundation based in Dresden that provides project-based funding for cultural heritage, preservation, and cultural institutions across Germany, with a particular focus on regional Landesmuseen, Staatstheater, and archival initiatives linked to Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bundesrepublik Deutschland, and federal-state cultural policies. The foundation operates within networks connecting Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kultusministerkonferenz, and municipal institutions such as Stadtmuseum Berlin and Stadtarchiv Köln, supporting collaborations among Deutsches Historisches Museum, Bayerische Staatsbibliothek, and provincial collections.
Die Stiftung wurde 1985 von den Finanzministerien der Länder der Bundesrepublik Deutschland in Reaktion auf Restaurierungsdefizite in historischen Sammlungen sowie Initiativen wie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und dem Wiederaufbauprogramm nach dem Zweiter Weltkrieg gegründet. Frühere Förderprojekte kooperierten mit Institutionen wie Staatsbibliothek zu Berlin, Residenzschloss Dresden, Schloss Sanssouci und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur, während Gremienbeziehungen zu Kultusministerkonferenz und Bundeskanzleramt die programmatische Ausrichtung prägten. In den 1990er Jahren erweiterten Partnerschaften mit Deutsche Forschungsgemeinschaft, Stiftung Denkmalpflege und Deutscher Museumsbund die Aktivitäten hin zu Restaurierung von Sammlungen, Provenienzforschung und digitaler Erschließung, etwa in Kooperation mit Bundesarchiv, Landesarchiv Baden-Württemberg und regionalen Landesmuseen. Nach der Wiedervereinigung intensivierte die Stiftung Projekte in Ostdeutschland, unter anderem mit Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Neue Nationalgalerie, St Petersburg Akademie der Künste Austauschprogrammen und EU-Initiativen wie dem Kulturprogramm der Europäischen Union.
Die Stiftung verfolgt Ziele wie Erhalt und Restaurierung von Objekten in Einrichtungen wie Deutsches Schiffahrtsmuseum, Staatliche Museen zu Berlin, Linden-Museum Stuttgart, sowie die Unterstützung von Ausstellungskooperationen zwischen Karlsruher Institut für Technologie, Universität Leipzig und regionalen Museen. Sie fördert Provenienzforschung in Kooperation mit Central Collecting Point, New York Public Library-Kooperationen und Sammlungserschließung für Archive wie Bundesarchiv, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen und Stadtarchiv Nürnberg. Weitere Aufgaben sind Kapazitätsaufbau in Museen wie Schlossmuseum Weimar, Förderung wissenschaftlicher Publikationen mit Verlagen wie De Gruyter und Stärkung von Restaurierungswerkstätten in Partnerschaft mit Deutsches Restauratorenforum und ICOM Deutschland.
Die Stiftung ist organisiert mit einem Kuratorium, einem Vorstand sowie einem Generalsekretariat am Sitz in Dresden. Gremienbesetzung erfolgt durch Vertreter der Finanzministerkonferenz, der Kultusministerkonferenz, Landesministerien und Leitungen von Einrichtungen wie Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Landesmuseum Mainz und Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Operative Arbeit erfolgt in Programmlinien, die mit Partnern wie Deutsches Technikmuseum, Museum für Kommunikation Frankfurt und wissenschaftlichen Institutionen wie Universität Hamburg, Humboldt-Universität zu Berlin koordiniert werden. Die Satzung regelt Entscheidungsprozesse analog zu Regelungen bei Stiftung Preußischer Kulturbesitz und anderen deutschen Kulturstiftungen.
Geförderte Projekte umfassen Restaurierungen in Sammlungen wie Residenzschloss Schwerin, Restaurierungswerkstätten für Artefakte aus Kölner Dom-Beständen, Provenienzforschungsvorhaben mit Zentrale Stelle der Länder zur Aufklärung nationalsozialistischer Verfolgung und Ausstellungskooperationen zwischen Deutsche Oper Berlin und regionalen Musikmuseen. Programmformate schließen Anschubförderungen, Ko-Finanzierungen und Sonderprogramme für Denkmalpflege und digitale Inventarisierung in Kooperation mit Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana und Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz ein. Beispiele sind Projekte mit Staatsgalerie Stuttgart, Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Museum Ludwig sowie transregionalen Initiativen mit Museumslandschaft Hessen Kassel.
Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch Zuweisungen der Landeshaushalte der Länder der Bundesrepublik Deutschland und durch Drittmittel von Partnern wie Deutsche Forschungsgemeinschaft, Kulturstiftung der Länder-externen Stiftungen, philanthropischen Institutionen und EU-Fonds. Haushaltsplanung orientiert sich an Budgetzyklen ähnlicher Einrichtungen wie Stiftung Preußischer Kulturbesitz und wird gegenüber Landeshaushaltsprüfungen, etwa durch Landesrechnungshof Berlin, rechenschaftspflichtig geführt. Finanzierungsinstrumente schließen Projektförderverträge mit Museen wie Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Ko-Finanzierungen mit KfW Stiftung und Förderlinien für Restauratoren in Zusammenarbeit mit Handwerkskammer-Partnern.
Die Stiftung arbeitet eng mit nationalen Partnern wie Deutsche Forschungsgemeinschaft, Deutscher Museumsbund, ICOM Deutschland, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie internationalen Partnern wie UNESCO, Council of Europe, Europeana und Kulturinstitutionen in Frankreich, Italien, Polen und Tschechien. Regionale Netzwerke schließen Kooperationen mit Stadtmuseum München, Landesmuseum Hannover, LWL-Industriemuseum und Universitätsinstituten wie Freie Universität Berlin und Technische Universität Dresden ein. Interinstitutionelle Projekte verbinden Archive, Bibliotheken und Museen wie Landesbibliothek Oldenburg, Bonn University Library und Germanisches Nationalmuseum.
Wirkung zeigt sich in der Restaurierung bedeutender Bestände in Residenzschloss Dresden, verbesserter Provenienzforschung bei Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin und gestärkter Museumsinfrastruktur in ostdeutschen Ländern; Kritiker verweisen auf Priorisierungen, etwa Förderschwerpunkte gegenüber kleineren Heimatmuseen wie Heimatmuseum Lüneburg, ungleiche Mittelverteilung zwischen Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt sowie Debatten um Transparenz ähnlich zu Auseinandersetzungen bei Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Kontroversen betrafen auch Auswahlkriterien bei Ausstellungspartnerschaften mit Einrichtungen wie Neue Galerie Nürnberg und die Balance zwischen Großprojekten und kleinteiliger Förderung, diskutiert in Foren wie Deutscher Kulturrat und mediensozialen Debatten in Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Süddeutsche Zeitung.
Category:Kulturelle Organisationen (Deutschland)