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| Gesellschaft für Didaktik der Mathematik | |
|---|---|
| Name | Gesellschaft für Didaktik der Mathematik |
| Native name | Gesellschaft für Didaktik der Mathematik e.V. |
| Founded | 1968 |
| Location | Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland |
| Fields | Mathematikdidaktik |
Gesellschaft für Didaktik der Mathematik Die Gesellschaft für Didaktik der Mathematik ist eine deutsche Fachgesellschaft, die sich mit der Forschung und Praxis der Mathematikdidaktik in Deutschland beschäftigt. Sie wurde in der Bundesrepublik Deutschland gegründet und wirkt in engem Austausch mit Akteurinnen und Akteuren aus Universität zu Köln, Freie Universität Berlin, Ludwig-Maximilians-Universität München und anderen Hochschulen sowie mit Ministerien wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und Landesbehörden. Die Gesellschaft pflegt Verbindungen zu internationalen Institutionen wie der International Commission on Mathematical Instruction, der European Mathematical Society und der International Mathematical Union.
Die Gründung erfolgte in einem Kontext, der von Debatten um Reformen an Hochschulen wie der Universität Hamburg und Schulreformen in Ländern wie Nordrhein-Westfalen und Bayern geprägt war; prominente Persönlichkeiten aus Instituten der Technische Universität Berlin und der Universität Leipzig waren beteiligt. In den 1970er und 1980er Jahren kooperierte die Gesellschaft mit Projekten an der Deutsche Forschungsgemeinschaft und Programmen der Kultusministerkonferenz, wobei Kontakte zu Forscherinnen und Forschern an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Göttingen aufgebaut wurden. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands verstärkte die Gesellschaft die Zusammenarbeit mit ostdeutschen Einrichtungen wie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Rostock sowie mit europäischen Partnern in Ländern wie Frankreich, Polen und Ungarn.
Die Gesellschaft verfolgt Ziele, die in enger Abstimmung mit Institutionen wie der Deutschen UNESCO-Kommission, der Bundeszentrale für politische Bildung und Bildungsministerien stehen: Förderung der Forschung an Universitäten wie der Universität Mannheim und Implementierung von Ergebnissen in Schulkontexte in Ländern wie Sachsen und Hessen. Zu den Aufgaben gehören Fortbildung von Lehrkräften in Kooperation mit Hochschulen wie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Beratung von Gremien wie der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und Mitwirkung an Curriculumentwicklungen für Länder wie Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Die Gesellschaft unterstützt außerdem internationale Programme mit Partnern wie der OECD und der UNESCO.
Die Struktur orientiert sich an Modellen etablierter wissenschaftlicher Vereinigungen wie der Deutsche Physikalische Gesellschaft und der Gesellschaft für Informatik. Organe umfassen Vorstand, Sektionen und Arbeitsgruppen, in denen Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen wie der Technische Universität Darmstadt, der Universität Bielefeld und der Universität Bremen mitwirken. Die Mitgliedschaft steht Forscherinnen und Forschern aus Einrichtungen wie der Universität Jena, Lehrkräften aus Bundesländern wie Niedersachsen und Studierenden von Hochschulen wie der Technische Universität München offen. Regionale Arbeitskreise pflegen Beziehungen zu pädagogischen Instituten an Orten wie Potsdam und Dresden.
Die Gesellschaft organisiert Jahrestagungen, Workshops und Fachtreffen in Städten wie Bonn, Hamburg und München, oft in Zusammenarbeit mit Fakultäten der Universität Ulm, der Universität Freiburg und der Universität zu Rostock. Gastvorträge und Symposien verbinden Forschende aus Zentren wie der University of Cambridge, der University of Oxford, der Harvard University und der Stanford University mit lokalen Akteurinnen und Akteuren. Thematische Reihen zu Curriculumentwicklung, Assessment und Lehrerbildung finden in Kooperation mit Einrichtungen wie dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik statt. Ferner beteiligt sich die Gesellschaft an internationalen Konferenzen wie der ICME und tagt in Gremien wie beim Europäischen Rat in fachlicher Funktion.
Die Gesellschaft gibt Schriftenreihen, Tagungsbände und Fachzeitschriften heraus, die Beiträge von Autorinnen und Autoren aus Institutionen wie der University of Tokyo, der Universität Zürich, der Università di Roma La Sapienza und der Universidad Complutense de Madrid enthalten. Zu den Publikationsformaten zählen Monographien, Lehrmaterialien und Policy-Papiere, die mit Verlagen und Editorial Boards an Universitäten wie der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität Bern koordiniert werden. Forschungsprojekte der Gesellschaft werden häufig durch Fördergeber wie der Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Europäischen Kommission und der VolkswagenStiftung unterstützt und kooperieren mit internationalen Netzwerken um Forschende an der University of Melbourne, der McGill University und der Pontificia Universidad Católica de Chile.
Die Gesellschaft wirkt beratend in Prozessen zur Lehrplanentwicklung in Ländern wie Bayern, Sachsen-Anhalt und Berlin und kooperiert mit nationalen Gremien wie der Kultusministerkonferenz sowie internationalen Organisationen wie der OECD und der UNICEF. Durch Beteiligung an Expertengremien beeinflusst sie Entscheidungen in Ministerien wie dem Ministerium für Bildung und Forschung und trägt zur Evaluation von Bildungsprogrammen bei, die in Kooperationen mit Instituten wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung durchgeführt werden. Internationale Partnerschaften umfassen Hochschulen wie der Universidad de Buenos Aires und Forschungszentren wie dem Centre National de la Recherche Scientifique, wodurch die Gesellschaft globalen Einfluss auf Standards in der Mathematikdidaktik entfaltet.