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| Fundamt der Stadt Wien | |
|---|---|
| Name | Fundamt der Stadt Wien |
| Native name lang | de |
| Type | Behörde |
| Location | Wien |
| Jurisdiction | Stadt Wien |
| Parent agency | Magistrat der Stadt Wien |
Fundamt der Stadt Wien Das Fundamt der Stadt Wien ist die städtische Behörde für aufgefundene und abgegebene Sachen in Wien, die verlorene Gegenstände registriert, verwahrt und bei Anspruch an Berechtigte herausgibt. Es agiert im Kontext von städtischen Dienststellen wie dem Magistrat der Stadt Wien, der Polizei Wien und dem Bürgeramt sowie in Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie dem Wiener Stadtrecht und dem Wien Museum. Die Behörde ist eingebunden in rechtliche Rahmenwerke wie dem Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch und dem Fundrecht und arbeitet mit Partnern aus Kommunalverwaltung, Kulturinstitutionen und Verkehrsunternehmen zusammen.
Die Entstehung des Fundamts ist verwurzelt in der Entwicklung der kommunalen Verwaltung in Wien und frühen städtischen Ordnungsmaßnahmen unter dem Einfluss des Habsburgerreichs und der Reformen des Kaiserreichs Österreich. Institutionalisierungen im 19. Jahrhundert folgten städtischen Reformen wie denen des Stadtstatuts und der Ausbreitung von öffentlichen Diensten neben Anlagen wie der Wiener Ringstraße und dem Rathausplatz. Im 20. Jahrhundert beeinflussten Ereignisse wie der Erste Weltkrieg, der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegsperiode die Aufgabenwahrnehmung, während Verwaltungsreformen des Magistrats der Stadt Wien und Gesetzesnovellen das Fundwesen modernisierten. Zeitgenössische Veränderungen durch die Einführung elektronischer Register und Kooperationen mit Verkehrsbetrieben wie den Wiener Linien haben das Amt in die digitale Ära geführt.
Das Amt führt die offizielle Fundregistrierung für verlorene Gegenstände, koordiniert mit der Polizei Wien und dem Amt für Bevölkerungsschutz sowie mit kulturellen Institutionen wie der Wiener Staatsoper und dem Naturhistorisches Museum Wien. Es verwahrt Fundsachen, bewertet Eigentumsansprüche gemäß dem Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch und dem Fundrecht, erledigt administrative Mitteilungen an Ämter wie das Bürgerbüro und arbeitet mit privaten Partnern wie dem ÖBB und den Wiener Linien zusammen. Weitere Zuständigkeiten umfassen Fristenverwaltung, Informationspflichten gegenüber Institutionen wie dem Amtsgericht und der Kooperation mit Verbraucherorganisationen wie dem Verein für Konsumenteninformation.
Die Dienststelle ist organisatorisch dem Magistrat der Stadt Wien unterstellt und gliedert sich in Abteilungen für Annahme, Lagerung, Registrierung, Rechtsabteilung und Öffentlichkeitsarbeit, die Schnittstellen zu Behörden wie dem Finanzamt und dem Bundesministerium für Inneres pflegen. Leitende Positionen werden durch Berufsgruppen besetzt, die mit gesetzlichen Kenntnissen aus dem Rechtswesen und administrativen Erfahrungen aus Einrichtungen wie dem Amtsarzt und dem Personalamt ausgestattet sind. Die Zusammenarbeit mit externen Partnern umfasst Personal- und Sachspenden von Institutionen wie dem Wiener Wohnen und ehrenamtliche Kooperationen mit Organisationen wie dem Roten Kreuz.
Das Fundamt betreibt ein Register zur Erfassung von Fundsachen und nutzt dabei Standards, die in Verbindung zu Einrichtungen wie dem Stadtentwicklungsplan und digitalen Plattformen implementiert wurden. Bei Annahme koordiniert das Amt Meldungen mit der Polizei Wien, dokumentiert Übergaben an Verkehrspartner wie den Flughafen Wien-Schwechat und verwahrt Gegenstände, die von kulturellen Einrichtungen wie der Volksoper Wien oder dem MuseumsQuartier stammen. Die Verwaltung umfasst Lagerhaltung, Bewertung durch Sachverständige bei Institutionen wie dem Technischen Museum Wien und Veräußerung nicht abgeholter Gegenstände über Auktionen, die in Kooperation mit dem Wiener Auktionshaus stattfinden können.
Die Rückgabe folgt formalen Verfahren, die Anspruchsprüfung anhand von Identitätsdokumenten wie dem Reisepass (Österreich), dem Personalausweis (Österreich) und unter Beachtung rechtsstaatlicher Vorgaben des Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch regeln. Bei Eigentumsstreitigkeiten werden Kooperationen mit Gerichten wie dem Verwaltungsgerichtshof und dem Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien gesucht. Verfahrensnormen beziehen sich auf Fristen und Rechte, die im Kontext von Gesetzen wie dem Staatsgrundgesetz und Normen des Zivilrechts Auslegung finden; bei Fundsachen von geringem Wert können Regelungen zu Verwertung und Eigentumsübergang Anwendung finden.
Das Amt veröffentlicht Statistiken zu Fundzahlen, die in Berichtform dem Magistrat der Stadt Wien vorgelegt werden und in Analysen zu städtischen Diensten neben dem Wiener Linien Jahresbericht und dem Bericht des Polizeipräsidiums Wien einfließen. Daten zu häufigen Fundsachen, Fundorten etwa Stephansplatz, Prater oder Schloss Schönbrunn und zeitlichen Trends werden mit Instituten wie der Universität Wien oder dem Wirtschaftsforschungsinstitut ausgewertet. Jahresberichte informieren Parlamente wie dem Landtag Wien und öffentliche Stellen wie dem Bundeskanzleramt über Haushaltsansprüche und operative Kennzahlen.
Das Fundamt kooperiert mit Behörden wie dem Bundesministerium für Inneres, Verkehrsunternehmen wie dem ÖBB und den Wiener Linien, kulturellen Partnern wie dem Wiener Konzerthaus und dem Burgtheater sowie sozialen Organisationen wie dem Caritasverband für Wien. Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über städtische Kanäle des Magistrat der Stadt Wien, Informationskampagnen in Zusammenarbeit mit Medien wie der Wiener Zeitung und digitalen Plattformen von Partnern wie dem Stadt Wien Datenportal. Bildungsinitiativen und Awareness-Projekte werden gemeinsam mit Institutionen wie der Wiener Bibliothek und Schulen der Stadt Wien Bildungsinstitutionen umgesetzt.
Category:Behörden (Wien) Category:Kulturelle Institutionen (Wien) Category:Städtische Verwaltung (Österreich)