Generated by GPT-5-mini| Exzellenzstrategie | |
|---|---|
| Name | Exzellenzstrategie |
| Country | Deutschland |
| Launched | 2018 |
| Administered by | Deutsche Forschungsgemeinschaft; Gemeinsame Wissenschaftskonferenz |
| Type | Forschungsförderprogramm |
| Budget | 533,7 Millionen Euro pro Jahr (2019–2023) |
Exzellenzstrategie Die Exzellenzstrategie ist ein deutsches Förderprogramm zur Stärkung herausragender Forschungsnetzwerke und Spitzenuniversitäten, initiiert um die Wettbewerbsfähigkeit von Institutionen wie der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Technischen Universität München zu erhöhen und internationale Profile wie die von Harvard University, Massachusetts Institute of Technology, University of Cambridge zu erreichen; sie verbindet Akteure aus der Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Bundesrepublik Deutschland und den Länder der Bundesrepublik Deutschland und orientiert sich an vergleichbaren Programmen wie dem Excellence Initiative-Vorgängerprogramm sowie internationalen Initiativen wie dem European Research Council und den National Institutes of Health.
Die Strategie verfolgt Ziele ähnlich denen der Excellence Initiative und der High-Level Expert Group on EU research: Förderung von Exzellenzclustern an Universitäten wie der Freie Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Hamburg, Stärkung transnationaler Kooperationen mit Partnern wie der École Normale Supérieure, der École Polytechnique Fédérale de Lausanne und der University of Oxford sowie gezielte Maßnahme zur Profilbildung analog zu Programmen an der Stanford University, der University of California, Berkeley und der University of Tokyo. Zu den Zielen gehören die Verbesserung der Sichtbarkeit gegenüber Einrichtungen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft, die Förderung von Nachwuchsgruppen ähnlich den Programmen der Wellcome Trust und des Alexander von Humboldt-Stiftung-Netzwerks sowie die Schaffung von Anreizen vergleichbar mit den Strategien der National Science Foundation.
Die Entwicklung reicht zurück zur Debatte nach der ersten Excellence Initiative und zu Berichten des Wissenschaftsrat sowie Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft; Schlüsselereignisse umfassen die Wettbewerbsrunden 2018 und 2020, Entscheidungen durch die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung sowie Auswahlverfahren, die Gremien wie dem Senat der Max-Planck-Gesellschaft in Analogie genutzten Konsultationen folgten. Historische Bezüge bestehen zu Programmen der Alexander von Humboldt-Stiftung, zur Forschungspolitik der Bundeskanzlerin Angela Merkel-Ära und zu internationalen Vergleichen mit Initiativen wie der Excellence in Research for Australia-Strategie. Bedeutende Akteurinnen und Akteure in der Entwicklung waren Personen aus der Helmholtz Association, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Die Federführung liegt bei der Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit den Länder der Bundesrepublik Deutschland; operative Aufgaben werden durch Expertengremien, Gutachterinnen und Gutachter aus Institutionen wie der École des hautes études en sciences sociales, dem Karolinska Institutet und der Swiss National Science Foundation übernommen. Wichtige Akteure sind Hochschulen wie der RWTH Aachen, der Universität Freiburg und der Universität Tübingen, Forschungsverbünde wie die Max-Planck-Institute und die Helmholtz-Zentren, Förderorganisationen wie die Stiftung Mercator sowie internationale Partner aus der European Commission und dem G7 Wissenschafts- und Technologieforum. Juristische und administrative Stellen wie das Bundesverfassungsgericht-nah diskutierte Gleichbehandlungsprinzip sowie die Mitwirkung von Studierendenvertretungen und der Deutscher Gewerkschaftsbund formen die Struktur.
Die Auswahl erfolgt in mehrstufigen Wettbewerben mit internationalen Peer-Review-Verfahren, in denen Gutachter aus Einrichtungen wie der Imperial College London, der University of California, San Francisco und der National University of Singapore Bewertungen abgeben; Kriterien orientieren sich an Publikationen in Zeitschriften wie Nature, Science und The Lancet sowie an Forschungsdatenstandards vergleichbar mit denen der DataCite-Initiative. Fördermechanismen umfassen projektgebundene Mittel für Exzellenzcluster, Strategieförderung für Universitäten und Schnittstellenförderung für Kooperationen mit der Industrie- und Handelskammer und der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Begutachtungsinstanzen ähneln Panels der European Research Council und nutzen Expertisen aus Instituten wie dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung.
Die finanzielle Ausstattung orientiert sich an staatlichen Beschlüssen, Haushaltsplänen des Bundesministeriums der Finanzen und Vereinbarungen mit den Länderfinanzausgleich-Institutionen; die anfängliche Ausstattung betrug mehrere hundert Millionen Euro jährlich, vergleichbar mit Fördertöpfen der Horizon 2020-Initiative und Mitteln der Deutsche Forschungsgemeinschaft. Budgetverteilung folgt Prioritäten für Langfristprojekte, Infrastrukturinvestitionen ähnlich denen der Europäischen Investitionsbank sowie Personalstellen für wissenschaftlichen Nachwuchs nach Modellen der Marie Skłodowska-Curie Actions.
Auswirkungen manifestieren sich in gestärkten Profilen von Institutionen wie der Universität München, der Universität Köln und der Technischen Universität Darmstadt, erhöhten internationalen Kooperationen mit der University of Toronto, der University of Melbourne und der Peking University, sowie in der Umverteilung von Ressourcen zwischen forschungsstarken und mittelstarken Hochschulen, was Debatten über Wissenschaftslandschaften wie in der United Kingdom Research Excellence Framework angeregt hat. Die Strategie beeinflusst Karrierewege, Postdoc-Programme und Professuren, vergleichbar mit Effekten der European Research Council-Förderung, und fördert interdisziplinäre Zentren ähnlich den Strukturen an der California Institute of Technology.
Kritikpunkte beziehen sich auf mögliche Konzentrationseffekte zugunsten etablierter Einrichtungen wie der Heidelberg University, der LMU Munich und der TU Berlin, mögliche Benachteiligung regionaler Hochschulen wie der Universität Bremen und der Universität Kassel, sowie Debatten um Transparenz und externe Gutachterrollen, wie sie auch beim Research Excellence Framework und in Diskussionen um die DORA-Erklärung geführt werden. Kontroversen umfassen Diskussionen über Wirkungsnachweise, Langfristwirkung auf die Forschungsvielfalt und die Rolle von Drittmitteln ähnlich den Kontroversen um die Wellcome Trust-Förderpolitik. Reformvorschläge verknüpfen Akteure wie der Wissenschaftsrat, der DAAD und der Stifterverband mit internationalen Vergleichen zu Modellen der National Science Foundation und der Australian Research Council um Transparenz und föderale Balance zu stärken.
Category:Forschungsförderung in Deutschland