Generated by GPT-5-mini| Epigraphische Datenbank Heidelberg | |
|---|---|
| Name | Epigraphische Datenbank Heidelberg |
| Other names | EDH |
| Established | 1990s |
| Location | Heidelberg |
| Institution | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg |
| Type | Forschungsdatenbank |
| Languages | Deutsch, Latein, Griechisch |
Epigraphische Datenbank Heidelberg is a digital Forschungsdatenbank für lateinische Inschriften, betrieben an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Datenbank verknüpft Inschriften mit Informationen zu Fundorten, Sammlungen und Herausgebern und fungiert als Ressource für Altertumswissenschaftler, Archäologen, Klassische Philologen und Historiker. Nutzer finden Einträge zu Inschriften aus Regionen wie Italien, Gallien, Hispania und Provinzen des Römischen Reiches.
Die Initiierung der Sammlung steht in Verbindung mit Projekten an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Instituten wie dem Deutschen Archäologischen Institut und Kooperationen mit Museen wie dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Fördergeber und Partner reichten von der DFG über die VolkswagenStiftung bis zu europäischen Programmen wie Horizon. Wichtige Persönlichkeiten und Herausgeber, etwa Epigraphiker aus dem Archiv der Akademie der Wissenschaften und Lehrstühle für Klassische Philologie, trugen zur Standardisierung bei, ähnlich wie frühere Großprojekte an der Bibliothèque nationale de France, der British Library und dem Institut für Klassische Philologie der Universität Oxford.
Die Bestände umfassen Inschriften aus antiken Sammelwerken, Museumsinventaren und Feldaufsammlungen; sie betreffen Autoren und Herausgeber wie Corpus Inscriptionum Latinarum, Theodor Mommsen, Auguste Bouché-Leclercq sowie regionale Sammlungen in Rom, Pompeji, Lyon und Tarraco. Fundorte werden mit antiken Städten wie Roma, Pompeji, Lyon, Tarraco und Aquileia verbunden; Sammlungen umfassen Museen wie das Vatican Museums, das British Museum und das Louvre. Die Einträge enthalten Formen der Inschrift, Maße und Materialangaben, Inkunabeln der Editionen sowie Angaben zu Fundumständen, die mit Archäologen wie Giovanni Battista Belzoni, Heinrich Schliemann und Giovanni Battista Bosio korrespondieren können.
Die Suchfunktionen ermöglichen Volltextrecherche, Normdatenabfrage und Metadatensuche ähnlich strukturierten Systemen wie dem Perseus Project, der Packard Humanities Institute-Datenbank und dem Digital Atlas of the Roman Empire. Abfragemöglichkeiten schließen Autorennamen wie Theodor Mommsen, Fundorte wie Roma und Epigraphik-spezifische Felder ein. Die Datenstruktur folgt Normdaten und Identifikatoren vergleichbar mit Standards von DNB, VIAF und Getty Union List of Artist Names, um Interoperabilität mit Katalogen wie dem Princeton Encyclopedia of Classical Sites zu gewährleisten.
Die Plattform nutzt relationale Datenbanken, XML-basierte Strukturen und standardisierte Formate wie TEI, die in Projekten der Max-Planck-Gesellschaft und der Bayerische Staatsbibliothek verwendet werden. Schnittstellen orientieren sich an OAI-PMH-Prinzipien, wie sie bei der Europeana und beim Internet Archive angewendet werden, und bieten Exportformate, die mit Tools von Instituten wie dem Institute for the Study of the Ancient World kompatibel sind. Die technische Infrastruktur involviert Server und Dienste, wie sie in Rechenzentren der Heidelberg University Library und Fakultäten der Universität Heidelberg betrieben werden.
Forschende aus Disziplinen wie Klassische Philologie, Alte Geschichte, Archäologie und Epigraphik nutzen die Datenbank für Prosopographie, Sozialgeschichte, Religionsgeschichte und Rechtsgeschichte. Kooperationspartner umfassen Universitäten wie Oxford University, Harvard University, Università di Bologna, Forschungsinstitute wie das German Archaeological Institute und Museen wie das Museo Nazionale Romano. Die Datenbank dient als Grundlage für Publikationen, Dissertationen und Projekte zu Persönlichkeiten wie Augustus, Trajan, Hadrian, Cicero sowie zu Institutionen wie Senat (Antikes Rom), Legio X, Collegia und konkreten Ereignissen wie der Schlacht bei Actium.
Die Zugänglichkeit orientiert sich an Open-Access-Prinzipien, Kooperationen mit Bibliotheken und Normdatenstellen wie Deutsche Nationalbibliothek, Europeana und Linked Open Data-Initiativen. Lizenzmodelle erlauben wissenschaftliche Nutzung, Zitierung und Verknüpfung mit Projekten wie Perseus Project, Pelagios und Pleiades; Rechte an Fotografien und Editionen bleiben häufig bei Museen wie dem British Museum oder bei Herausgebern wie Theodor Mommsen. Nutzer sollten Nutzungsbedingungen beachten, die ähnlich geregelt sind wie bei der Library of Congress und der Bibliothèque nationale de France.
Category:Digital humanities Category:Epigraphy Category:Heidelberg