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| Deutsches Zentrum für Infektionsforschung | |
|---|---|
| Name | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung |
| Native name lang | de |
| Founded | 2010 |
| Type | Forschungseinrichtung |
| Headquarters | Berlin |
| Locations | Berlin, Braunschweig, Cologne, Dresden, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Jena, Kiel, Leipzig, Magdeburg, Munich, Münster, Tübingen |
| Area served | Deutschland; international |
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung ist ein deutsches Forschungsnetzwerk, das translationale Infektionskrankheit‑Forschung koordiniert und klinische, naturwissenschaftliche und public‑health‑Projekte verbindet. Die Einrichtung arbeitet mit Universitäten wie Charité – Universitätsmedizin Berlin, Ludwig‑Maximilians‑Universität München und Ruprecht‑Karls-Universität Heidelberg sowie Forschungsinstituten wie Max‑Planck‑Gesellschaft, Helmholtz‑Zentrum für Infektionsforschung und Robert‑Koch‑Institut. Ziel ist die Verzahnung von Grundlagenforschung und klinischer Anwendung in Partnerschaft mit Krankenhäusern wie Universitätsklinikum Heidelberg und Klinikum der Universität München (LMU).
Die Gründung erfolgte im Kontext nationaler Initiativen ähnlich dem Deutschen Krebsforschungszentrum-Modell und in Folge von Empfehlungen des Bundesforschungsministeriums, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und internationalen Foren wie der World Health Organization. Frühere Vorläuferprojekte banden Institutionen wie Bernhard‑Nocht‑Institut für Tropenmedizin, German Centre for Infection Research-Partner sowie regionale Zentren in Tübingen, Freiburg und Hannover. Kooperationsinitiativen mit dem European Molecular Biology Laboratory, Wellcome Trust-geförderten Programmen und dem European Centre for Disease Prevention and Control prägten die Aufbauphase. Meilensteine umfassten Förderrunden mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und strategische Abkommen mit Universitäten wie Universität Leipzig und Kliniken wie Universitätsklinikum Hamburg‑Eppendorf.
Die Mission ist vergleichbar mit Zielen anderer Zentren wie dem National Institutes of Health und dem Institut Pasteur: translationalen Transfer zwischen Labor und Klinik fördern, etwa in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen wie Freie Universität Berlin, Technische Universität München und Universität zu Köln. Konkrete Ziele sind Diagnostikentwicklung in Partnerschaft mit Paul‑Ehrlich‑Institut, Impfstoffforschung in Verbindung mit European Vaccine Initiative und Antimikrobielle Forschung gemeinsam mit dem Wellcome Sanger Institute. Präventionsprojekte beziehen Behörden wie das Robert‑Koch‑Institut und NGOs wie Ärzte ohne Grenzen ein.
Die Struktur gliedert sich in Zentren und Konsortien, die auf dem Modell ähnlicher Netzwerke wie German Centre for Cardiovascular Research aufgebaut sind, mit Geschäftsführung und wissenschaftlichen Leitungen wie in Max‑Delbrück‑Center. Standorte umfassen Universitätsstädte wie Heidelberg, München, Jena, Kiel und Magdeburg sowie Forschungspartner wie Helmholtz Zentrum München und das Bernhard‑Nocht‑Institut. Leitungsgremien kooperieren mit Aufsichtsräten aus Einrichtungen wie Charité, Universitätsklinikum Freiburg und Industriepartnern ähnlich zu denen der Bayer AG und Pfizer. Dezentrale Labore arbeiten eng mit Kliniken wie Universitätsklinikum Bonn und Forschungseinrichtungen wie Leibniz‑Gesellschaft-Mitgliedern.
Forschungsschwerpunkte spiegeln globale Prioritäten wie bei WHO-Programmen und umfassen Virologie (Kooperationen mit European Molecular Biology Laboratory, Pasteur Institute-Partnern), Bakteriologie (gemeinsam mit Hamburger Bernhard‑Nocht‑Institut), Parasitologie (Partnerschaften mit Liverpool School of Tropical Medicine), Mykologie, Immunologie (netzwerkartig mit Max‑Planck‑Institut für Immunbiologie und Epigenetik) sowie One‑Health‑Ansätze in Zusammenarbeit mit Friedrich‑Loeffler‑Institut. Schwerpunkte schließen Antibiotikaresistenz‑Projekte mit dem Wellcome Trust und klinische Studien an Universitätskliniken wie Universitätsklinikum Tübingen und Charité ein. Forschung zu Vakzinen und Therapeutika erfolgt in Konsortien mit European Vaccine Initiative, Bill & Melinda Gates Foundation‑geförderten Teams und Partnern wie GSK und CureVac.
Kooperationen erstrecken sich über nationale Akteure wie Deutsche Forschungsgemeinschaft, internationale Partner wie European Commission, NGOs wie Médecins Sans Frontières, und industrielle Allianzen mit Unternehmen wie BioNTech, Roche, Bayer und Novartis. Wissenschaftliche Netzwerke umfassen Mitgliedschaften in europäischen Verbünden wie European Research Council-geförderten Konsortien, multilaterale Projekte mit World Health Organization und institutionelle Partnerschaften mit Harvard Medical School, University of Oxford, Imperial College London und Karolinska Institutet. Regionale Netzwerke binden Universitäten wie Universität Münster, RWTH Aachen, Technische Universität Dresden und Kliniken wie Universitätsklinikum Düsseldorf.
Finanzierung erfolgt durch Fördertöpfe des Bundesministerium für Bildung und Forschung, Projektmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft, EU‑Förderungen aus dem Horizon 2020/Horizon Europe‑Rahmen sowie Kooperationen mit Stiftungen wie der Robert Bosch Stiftung, Hertie Stiftung und internationalen Geldgebern wie der Gates Foundation. Private‑Public‑Partnerships orientieren sich an Modellen großer Förderer wie Wellcome Trust und Vertragsforschungen mit Unternehmen wie Bayer und BioNTech.
Öffentlichkeitsarbeit erfolgt in Abstimmung mit Institutionen wie Robert‑Koch‑Institut, Bildungsprogrammen an Universitäten wie Technische Universität München und Öffentlichkeitsinitiativen ähnlich denen der Max‑Planck‑Gesellschaft. Wissensvermittlung nutzt Fortbildungen für Klinikpersonal an Zentren wie Universitätsklinikum Freiburg und Lehrkooperationen mit Hochschulen wie Ludwig‑Maximilians‑Universität München, inklusive Gastvorträge und Workshops mit Partnern wie Helmholtz‑Gemeinschaft und European Centre for Disease Prevention and Control.
Category:Forschungsinstitute in Deutschland