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| Deutscher Linguistenverband | |
|---|---|
| Name | Deutscher Linguistenverband |
| Formation | 1968 |
| Type | Nonprofit |
| Headquarters | Germany |
| Leader title | Vorsitz |
Deutscher Linguistenverband is a German association for scholars in linguistics that coordinates research, teaching and professional exchange among academics across Germany and internationally. It organizes annual conferences, advocates for language research in policy contexts and publishes proceedings and position papers to influence curricula and funding decisions. The association connects scholars from leading universities and research institutes to promote collaboration on phonetics, syntax, sociolinguistics and computational linguistics.
Die Gründung in den späten 1960er Jahren fand in einem Kontext statt, in dem Wissenschaftler aus Universitäten wie Universität Hamburg, Freie Universität Berlin, Ludwig-Maximilians-Universität München, Humboldt-Universität zu Berlin und Universität Tübingen enger kooperieren wollten. In den 1970er und 1980er Jahren traten Mitglieder aus Instituten wie Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht und Max-Planck-Institut für Psychiatrie bei, wodurch interdisziplinäre Verknüpfungen mit Forschungszentren wie Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Fraunhofer-Gesellschaft gefördert wurden. Die 1990er Jahre brachten eine Ausweitung der Kontakte zu europäischen Vereinigungen wie Association for Computational Linguistics, European Linguistic Society und nationalen Gremien wie Deutsche Forschungsgemeinschaft und Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zu den historischen Debatten gehörten Auseinandersetzungen, an denen Persönlichkeiten aus Universität Leipzig, Universität Bonn, Universität Göttingen, Universität Freiburg und Universität Mannheim beteiligt waren.
Zu den Zielen zählen die Förderung von Forschung an Institutionen wie Universität Köln, Universität Zürich, Universität Bern, École Normale Supérieure und University of Cambridge, die Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlern an Einrichtungen wie Graduate School, sowie die Interessenvertretung gegenüber Fördergebern wie Horizon 2020, European Research Council und Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weitere Aufgaben sind die Vernetzung mit Berufsverbänden wie Gesellschaft für Sprachwissenschaft, International Phonetic Association und Linguistic Society of America und die Beratung zu Lehrplänen an Hochschulen wie Technische Universität Berlin, RWTH Aachen, Universität Mannheim, Universität Potsdam und Universität Mainz.
Die Struktur umfasst Organe und Gremien, in die Professoren von Universität Konstanz, Universität Duisburg-Essen, Universität Osnabrück, Universität Bremen und Universität Kassel gewählt werden. Die Mitgliedschaft reicht von Promovierenden an Universität Leipzig und Postdoktoranden an Universität Münster bis zu etablierten Forschern an Universität Erlangen-Nürnberg, Universität Regensburg, Universität Hildesheim und Universität Ulm. Steuerungsgremien arbeiten mit Vertreterinnen und Vertretern aus Einrichtungen wie Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Institut für Deutsche Sprache, Saarland University und Universität Bayreuth. Ehrenmitglieder können aus Reihen von Forschern an University of Oxford, University of Edinburgh, Université Paris-Sorbonne, Università di Bologna und Universidad Autónoma de Madrid stammen.
Jährliche Tagungen und Workshops werden oft an Standorten wie Universität Hamburg, Freie Universität Berlin, Technische Universität Dresden, Universität zu Köln und Universität Leipzig organisiert und ziehen Referenten aus Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Institut für Deutsche Sprache, British Academy, Royal Society und National Science Foundation an. Weitere Aktivitäten schließen Summer Schools an Orten wie Universität Potsdam, Universität Tübingen, Universität Freiburg, Universität Göttingen und Universität Stuttgart ein sowie Symposien in Kooperation mit Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft und internationalen Kongressen wie International Congress of Linguists, Societas Linguistica Europaea und Association for Computational Linguistics.
Das Verband veröffentlicht Tagungsbände mit Herausgebern von Cambridge University Press, De Gruyter, Oxford University Press, Mouton de Gruyter und Springer und betreut Projekte, die in Kooperation mit Forschungsstellen wie Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Institut National de la Recherche Scientifique, CNRS, University of California, Berkeley und Stanford University durchgeführt werden. Publikationen reichen von Proceedings über Themen der Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik mit Beiträgen von Forschern an Universität Wien, Universität Zürich, Universität Amsterdam, Universität Leiden und Universität Lund.
Das Netzwerk umfasst Partnerschaften mit nationalen und internationalen Institutionen wie Deutsche Forschungsgemeinschaft, European Research Council, Horizon Europe, British Academy und Social Sciences and Humanities Research Council sowie Kooperationen mit Universitäten und Instituten wie University of Toronto, McGill University, Australian National University, National University of Singapore und Peking University. Regionale Zusammenarbeit erfolgt mit Forschungszentren wie Leibniz-Gemeinschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft und kulturellen Einrichtungen wie Goethe-Institut, British Council, Institut français und Istituto Italiano di Cultura.
Der Verband beeinflusst Lehrpläne an Hochschulen wie Universität Hamburg, Freie Universität Berlin, Universität Stuttgart, Universität Bonn und Universität Münster und hat Einfluss auf Forschungsförderung durch Kontakte zu Deutsche Forschungsgemeinschaft, Alexander von Humboldt-Stiftung, European Research Council, Horizon 2020 und Bundesministerium für Bildung und Forschung. Seine Stellungnahmen wurden in Debatten zitiert, an denen Vertreter von Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Institut für Deutsche Sprache, Goethe-Institut, Bundeszentrale für politische Bildung und Kultusministerkonferenz teilnahmen, und die Tagungen zogen Beiträge von Forschern aus University of Cambridge, University of Oxford, Harvard University, Massachusetts Institute of Technology und University of California, Berkeley an.
Category:Linguistic societies