Generated by GPT-5-mini| Deutsche Gesellschaft für Restaurierung | |
|---|---|
| Name | Deutsche Gesellschaft für Restaurierung |
| Native name | Deutsche Gesellschaft für Restaurierung e.V. |
| Formed | 1987 |
| Type | Fachverband |
| Purpose | Denkmalpflege, Konservierung, Restaurierung |
| Headquarters | Berlin |
| Membership | Fachleute, Institutionen, Studierende |
| Leader title | Vorsitz |
Deutsche Gesellschaft für Restaurierung
Die Deutsche Gesellschaft für Restaurierung ist ein deutscher Fachverband mit Sitz in Berlin zur Förderung der Konservierung und Restaurierung von Kulturgut. Die Gesellschaft vernetzt Fachleute aus Museen wie dem Pergamonmuseum, der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Deutschen Museum sowie Restaurator*innen aus Archiven wie dem Bundesarchiv und Bibliotheken wie der Staatsbibliothek zu Berlin. Sie arbeitet mit Einrichtungen der Denkmalpflege wie dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, Universitäten wie der Technischen Universität Berlin und Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut zusammen.
Die Gründung erfolgte 1987 im Umfeld von Institutionen wie der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, der Bundeskonferenz der Kulturminister, dem Deutschen Museumsbund und der Arbeitsgemeinschaft der Museen und Sammlungen. Initiiert von Restaurator*innen aus Museen wie dem Louvre-vergleichbaren Bestand deutscher Museen, Universitäten wie der Universität Leipzig und staatlichen Stellen wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, folgte die Gesellschaft frühen Vorbildern wie der International Institute for Conservation und dem ICOM. In den Jahren nach der Wiedervereinigung kooperierte sie mit Einrichtungen in Dresden, Leipzig, Potsdam und dem Brandenburger Denkmalamt sowie internationalen Partnern in Paris, London und Rom.
Die Gesellschaft fördert Standards und Austausch zwischen Museen wie dem Altes Museum, Archive wie dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Bibliotheken wie der Bayerische Staatsbibliothek und Universitäten wie der Humboldt-Universität zu Berlin. Ziel ist die Entwicklung von Richtlinien im Sinne des UNESCO-Kulturgüterschutzes, die Beratung von Behörden wie dem Kultusministerium Baden-Württemberg sowie die Unterstützung von Restaurierungen an Denkmälern wie der Frauenkirche Dresden und Sammlungen wie der Gemäldegalerie. Weitere Aufgaben umfassen die Qualifizierung für Ausstellungen in Häusern wie der Pinakothek der Moderne, den fachlichen Dialog mit dem Bundesdenkmalamt Österreich und Publikationen in Kooperation mit Verlagen wie De Gruyter.
Die Struktur umfasst einen Vorstand, Arbeitskreise und Regionalgruppen in Städten wie Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart sowie Fachbeiräte mit Expert*innen aus Instituten wie der Akademie der Künste und dem Max-Planck-Institut. Mitglieder kommen aus Museen wie dem Museum Folkwang, Archiven wie dem Stadtarchiv Frankfurt, privaten Restaurierungswerkstätten, Hochschulen wie der Universität zu Köln und internationalen Organisationen wie ICOMOS. Die Gesellschaft kooperiert mit Berufsverbänden wie der Bundesinnung der Steinmetze, Ausbildungsstätten wie der Akademie der Bildenden Künste München und Forschungsnetzwerken wie dem European Research Council.
Projekte reichen von Konservierungsmaßnahmen an Sammlungen in der Deutschen Nationalbibliothek über Untersuchungen in Laboren an Instituten wie dem Helmholtz-Zentrum bis zu Sicherungsprojekten an Bauwerken wie dem Kölner Dom. Interdisziplinäre Forschung erfolgt mit Partnern wie der Technische Universität Dresden, dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung und internationalen Teams aus Florenz, Madrid und New York. Typische Arbeitsfelder sind die Materialanalyse in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften, digitale Dokumentation mit Einrichtungen wie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Rettungseinsätze nach Katastrophen wie Hochwasserereignissen in Sachsen und Bränden wie am Schloss Cochem.
Die Gesellschaft entwickelt Ausbildungsleitlinien in Abstimmung mit Hochschulen wie der TU München, Prüfungsordnungen von Fachverbänden wie der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und internationalen Normen wie den Standards des ICCROM. Sie veröffentlicht Empfehlungen zu Methoden, konservatorischen Materialien und Ethik, die mit Institutionen wie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und dem Landesmuseum Mainz erarbeitet werden. Zertifizierungsprogramme erfolgen in Kooperation mit Bildungszentren wie der Volkshochschule Berlin und Stiftungen wie der Kulturstiftung der Länder.
Die Gesellschaft wirkt in Gremien des Unesco-Welterbekomitee-Netzwerks, arbeitet mit Denkmalämtern in Sachsen-Anhalt, Bayern und Nordrhein-Westfalen sowie mit internationalen Partnern wie dem Getty Conservation Institute und dem European Commission-Programm Kultur. Einflussreiche Kooperationen bestehen mit Museen wie der Nationalgalerie, Behörden wie dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg und NGOs wie Europa Nostra. Sie beteiligt sich an Richtlinienprozessen, Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben im Bundestag und Expertenanhörungen vor dem Kulturrat.
Die Gesellschaft gibt Fachzeitschriften und Tagungsbände heraus, organisiert Symposien in Städten wie Weimar, Leipzig und Nürnberg und beteiligt sich an Kongressen wie dem ICOM General Conference und dem European Heritage Congress. Publikationen erscheinen in Kooperation mit Verlagen wie Oldenbourg und Instituten wie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Themen umfassen Materialkunde, Präventive Konservierung und digitale Methoden mit Beiträgen aus Museen wie dem Victoria and Albert Museum, Universitäten wie der Courtauld Institute of Art und Forschungseinrichtungen wie dem Rijksmuseum Research Library.
Category:Organisationen (Deutschland) Category:Kulturgutschutz Category:Restaurierung