Generated by GPT-5-mini| Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik | |
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| Name | Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik |
| Native name | Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik |
| Founded | 1969 |
| Headquarters | Berlin |
| Type | Wissenschaftliche Gesellschaft |
| Fields | Geschichte der Wissenschaften, Medizin, Technik |
| Region | Deutschland |
Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik ist eine deutsche wissenschaftliche Fachgesellschaft, die sich der historischen Erforschung von Naturwissenschaften, Medizin und Technik widmet. Die Gesellschaft bündelt Forschung und Lehre, vernetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und vermittelt Ergebnisse an Institutionen wie dem Deutschen Museum, der Max-Planck-Gesellschaft, dem Deutschen Historischen Museum und der Bundesrepublik Deutschland-weiten Museumslandschaft. Als Träger wissenschaftlicher Diskurse kooperiert sie mit Einrichtungen wie der Universität Berlin, der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Institut für deutsche Geschichte und internationalen Partnern wie der Society for the History of Technology und der History of Science Society.
Die Gesellschaft entstand 1969 aus Initiativen von Historikern und Wissenschaftlern um Persönlichkeiten wie Ernst Peter Fischer, Hans-Jörg Rheinberger, Klaus Hentschel und Christoph Classen, die an Austauschformaten mit Institutionen wie der Max-Planck-Gesellschaft, dem Deutsches Museum und der Staatsbibliothek zu Berlin interessiert waren. In den 1970er Jahren kooperierte die Organisation eng mit Forschungseinrichtungen wie dem Fritz-Haber-Institut, dem Kaiser-Wilhelm-Institut (Vorgänger der Max-Planck-Gesellschaft) und den universitären Lehrstühlen an der Universität Göttingen, der Universität Tübingen und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Während der Wiedervereinigung Deutschlands intensivierte die Gesellschaft den Dialog mit Institutionen in der ehemaligen Deutsche Demokratische Republik und pflegte Verbindungen zu Bibliotheken wie der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und Archiven wie dem Bundesarchiv. Prominente Gremien und Vorstände setzten Impulse, die zur Gründung eigener Publikationsreihen und Tagungen an Orten wie dem Deutsches Museum Bonn, dem Haus der Wissenschaft Braunschweig und dem Marburger Schloss führten.
Die Gesellschaft hat das Ziel, historisch-wissenschaftliche Forschung zu fördern, den interdisziplinären Austausch zwischen Forschern aus Institutionen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Universitäten wie der Humboldt-Universität zu Berlin zu unterstützen. Zu den Aufgaben gehören die Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Stipendien und Preise, die Herausgabe von Schriftenreihen in Kooperation mit Verlagen wie dem Franz Steiner Verlag und dem Wallstein Verlag sowie die Beratung von Institutionen wie der Bundesrepublik Deutschland zur Vermittlung historischer Expertise. Die Gesellschaft engagiert sich zudem in der Vernetzung mit Bibliotheken wie der Bayerische Staatsbibliothek und Archiven wie dem Landesarchiv Baden-Württemberg.
Die Gesellschaft ist strukturiert in einen Vorstand, Beiräte und thematische Sektionen, in denen Mitglieder aus Universitäten wie der Universität Hamburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Technische Universität Dresden und Forschungsinstituten wie dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung vertreten sind. Die Mitgliedschaft richtet sich an Wissenschaftler aus Einrichtungen wie der Max-Planck-Gesellschaft, Kuratoren aus Museen wie dem Deutsches Technikmuseum Berlin, Archivare aus dem Bundesarchiv, Lehrende an der Universität Bonn und Nachwuchswissenschaftler, die an Programmen der Deutschen Forschungsgemeinschaft beteiligt sind. Jährliche Wahlen und Gremiensitzungen finden an wechselnden Orten statt, darunter Universitäten wie der Universität Freiburg und Forschungseinrichtungen wie dem Deutsches Elektronen-Synchrotron.
Die Gesellschaft gibt mehrere Publikationsreihen heraus, die in Verlagen wie dem Franz Steiner Verlag, dem Wallstein Verlag und dem Springer Verlag erscheinen, darunter Sammelbände zu Themen, die in Kooperation mit Einrichtungen wie dem Deutschen Museum und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte entstanden sind. Wichtige Reihen dokumentieren Vorträge und Tagungsbände, Monographien über Persönlichkeiten wie Wilhelm Conrad Röntgen, Robert Koch, Hermann von Helmholtz und Studien zu Institutionen wie dem Kaiser-Wilhelm-Institut und dem Fritz-Haber-Institut. Die Schriftenreihe umfasst Beiträge aus Projekten, die mit Förderern wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der VolkswagenStiftung und der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt wurden, sowie Editionsprojekte zu Quellen aus Archiven wie dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen.
Die Gesellschaft veranstaltet jährliche Jahrestagungen an wechselnden Orten wie der Universität Münster, der Universität Leipzig, dem Deutschen Museum, der Technischen Universität Berlin und dem Schloss Herrenchiemsee. Zu den Veranstaltungen zählen internationale Konferenzen in Kooperation mit der History of Science Society, Workshops mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und Symposiumsreihen, die in Partnerschaft mit dem Deutschen Historischen Museum und dem Deutschen Theatermuseum organisiert werden. Tagungen behandeln Themen von Sitzungen über Wissenschaftler wie Alexander von Humboldt, Friedrich Wilhelm Ostwald, Emmy Noether und Max Planck bis zu institutionellen Studien über das Kaiser-Wilhelm-Institut und die Entwicklung von Sammlungen im Deutschen Technikmuseum.
Die Gesellschaft verleiht Preise und Auszeichnungen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und für herausragende Forschungsleistungen, oftmals in Zusammenarbeit mit Stiftungen wie der VolkswagenStiftung, der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Preisträger sind häufig Forschende aus Universitäten wie der Universität Heidelberg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und aus Instituten der Max-Planck-Gesellschaft sowie Kuratoren von Museen wie dem Deutsches Museum und dem Deutsches Technikmuseum. Die Vergabe wird in Gremien mit Vertreterinnen und Vertretern aus Institutionen wie dem Bundesarchiv, der Bayerischen Staatsbibliothek und der Staatsbibliothek zu Berlin beraten.
Die Gesellschaft pflegt Netzwerke mit nationalen und internationalen Partnern wie der History of Science Society, der Society for the History of Technology, der Max-Planck-Gesellschaft, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Deutschen Historischen Museum. Weitere Kooperationspartner sind Universitäten wie der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Cambridge, der University of Oxford, Forschungsinstitute wie dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und Sammlungsinstitutionen wie dem Deutsches Museum und dem Deutsches Technikmuseum Berlin. Durch diese Netzwerke beteiligt sich die Gesellschaft an internationalen Forschungsprojekten, Editionsvorhaben und Ausstellungskooperationen, die gemeinsam mit Partnern wie der British Library, dem Smithsonian Institution und dem Musée des Arts et Métiers realisiert werden können.
Category:Wissenschaftliche Gesellschaften