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| Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Technik | |
|---|---|
| Name | Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Technik |
| Founded | 1961 |
| Headquarters | Frankfurt am Main |
Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Technik
Die Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Technik ist ein wissenschaftlicher Verein zur Förderung der Forschung zur Technikgeschichte in Deutschland; sie vernetzt Forschende aus Museen, Universitäten, Industriearchiven und Denkfabriken wie Technische Universität Berlin, Universität Stuttgart, Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft und Fraunhofer-Gesellschaft. Die Gesellschaft wirkt in Kooperation mit Institutionen wie Deutsches Museum, Bundesarchiv, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Deutsches Historisches Museum und Kulturstiftung der Länder sowie internationalen Partnern wie Society for the History of Technology, International Committee for the History of Technology und Royal Society. Sie fördert Publikationen, Tagungen und Forschungsprojekte zur Technikgeschichte von Orten wie Ruhrgebiet, Berlin, München, Dresden und Hamburg.
Die Gründung erfolgte 1961 vor dem Hintergrund von Debatten an Universität Köln, Universität Heidelberg, Universität Frankfurt am Main, Technische Hochschule Darmstadt und RWTH Aachen, wobei Persönlichkeiten aus Instituten wie Deutsches Museum, Bauhaus-Archiv, Stadtmuseum Berlin und Stiftung Deutsches Technikmuseum beteiligt waren. In den 1970er Jahren kooperierte die Gesellschaft mit Projekten an Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bundesministerium für Bildung und Forschung und Kulturstiftung der Länder; Themen reichten von Industrialisierung im Ruhrgebiet über Verkehrsgeschichte in Hamburg bis zu Energietechnik in Kraftwerk Vockerode. In den 1990er Jahren entstanden Arbeitskreise zu Digitalisierung mit Partnern wie Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik, Technische Universität München und Universität Leipzig. Im 21. Jahrhundert intensivierte die Gesellschaft die Verbindungen zu European Society for the History of Science, Smithsonian Institution, École des Mines de Paris und Massachusetts Institute of Technology.
Ziele sind die Förderung von Forschung an Institutionen wie Universität Bonn, Universität Tübingen, Humboldt-Universität zu Berlin, Ludwig-Maximilians-Universität München und Leibniz-Gemeinschaft; die Unterstützung von Editionsprojekten in Archiven wie Bundesarchiv, Staatsbibliothek zu Berlin, Archiv der Max-Planck-Gesellschaft und Deutsche Kinemathek; sowie die Beratung öffentlicher Einrichtungen wie Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Kultusministerkonferenz. Zu den Aufgaben zählt die Vermittlung zwischen Museen wie Deutsches Technikmuseum Berlin, Deutsches Museum München, Bauhaus-Museum Weimar und Unternehmenarchiven wie Siemens Historical Institute, BMW Group Classic und ThyssenKrupp Archives.
Die Gesellschaft organisiert sich in Vorständen, Sektionen und Arbeitskreisen, die Ämter mit Mitgliedern aus Universität Hamburg, Universität Bremen, Technische Universität Dresden, Universität Jena und Universität Erlangen-Nürnberg besetzen. Regionale Gruppen bestehen in Metropolen wie Köln, Stuttgart, Leipzig, Dortmund und Nürnberg; thematische Sektionen betreffen Bereiche an Einrichtungen wie Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie, Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Institut für Zeitgeschichte und Deutsches Bergbau-Museum Bochum. Die Geschäftsführung arbeitet häufig mit Partnern wie Landesmuseum Hannover, Museum für Kommunikation Frankfurt, Karlsruher Institut für Technologie und Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zusammen.
Die Gesellschaft gibt Reihen heraus, die in Bibliotheken der Deutsche Nationalbibliothek, Bayerische Staatsbibliothek, Staatsbibliothek zu Berlin und Herzog August Bibliothek verfügbar sind. Zu den Publikationspartnern zählen Verlage und Serien mit Verbindungen zu Springer, de Gruyter, Franz Steiner Verlag, Campus Verlag und Olms Verlag. Wichtige Reihen dokumentieren Forschungen zu Themen, die in Sammelbänden an Universität Konstanz, Universität Marburg, Universität Rostock, Universität Potsdam und Universität Siegen diskutiert werden; Herausgeber stammen oft aus Technische Universität Chemnitz, Humboldt-Universität, Universität Basel und Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne.
Die Gesellschaft veranstaltet Jahrestagungen in Städten wie Frankfurt am Main, Berlin, München, Dresden und Stuttgart sowie Schwerpunktkonferenzen in Kooperation mit Deutsches Museum, Stadtmuseum München, Technische Sammlungen Dresden und ZukunftsInstitut. Regelmäßige Workshops finden an Institutionen wie Fraunhofer-Institut, Max-Planck-Institute, Leuphana Universität Lüneburg und Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin statt. Gastvorträge und Symposien binden Akteure aus Siemens AG, Volkswagen, BASF, ThyssenKrupp und Deutsche Bahn ebenso ein wie Forschende aus University of Cambridge, Université de Genève, Università di Bologna, Princeton University und Yale University.
Forschungsschwerpunkte erstrecken sich auf Industriegeschichte in Regionen wie Ruhrgebiet, Saarland, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern; Verkehrstechniken in Hamburg Hafen, Luftfahrt in Hamburg-Finkenwerder, Autoproduktion in Wolfsburg und Eisenbahngeschichte; Energiegeschichte in Kraftwerk Lausitz, Kernkraftwerk Gundremmingen, Braunkohleabbau und Windenergieanlagen; sowie Materialgeschichte in Betrieben wie Thyssen, Krupp, Siemens und Bayer. Projekte kooperieren mit Archiven wie Siemens Historical Institute, BMW Group Classic, Archivzentrum der Deutschen Bank, Allianz Unternehmensarchiv und Forschungszentren wie Wuppertal Institut, Institut für Technikfolgenabschätzung und Zentrum für Umweltforschung Leipzig.
Kooperationen bestehen mit nationalen Partnern wie Deutsches Museum, Bundesarchiv, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege und Landesmuseum Hannover sowie mit internationalen Partnern wie Society for the History of Technology, International Committee for the History of Technology, Smithsonian Institution, Royal Society of London und European Society for the History of Science. Wissenschaftliche Austauschprogramme verbinden die Gesellschaft mit Universitäten wie Massachusetts Institute of Technology, University of Oxford, University College London, Ecole Polytechnique und Tsinghua University; Förderprojekte liefen mit European Research Council, Horizon 2020, Alexander von Humboldt-Stiftung und Deutsche Forschungsgemeinschaft.
Category:Geschichtsvereine