Generated by GPT-5-mini| Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft | |
|---|---|
| Name | Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft |
| Formation | 1970 |
| Type | Fachgesellschaft |
| Purpose | Wissenschaftliche Förderung der Erziehungswissenschaft |
| Headquarters | Germany |
| Region served | Deutschland |
| Membership | Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler |
Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ist eine deutsche Fachgesellschaft, die die wissenschaftliche Kommunikation und Forschung in der Erziehungswissenschaft fördert. Sie organisiert Kongresse, Sektionen und Publikationsformate und wirkt in Politik- und Hochschuldebatten mit. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Vergabe von Preisen, die Initiierung von Forschungsnetzwerken und die Herausgabe fachlicher Stellungnahmen.
Die Gründung folgte Entwicklungen in der Bundesrepublik und der DDR, in denen Institutionen wie die Max-Planck-Gesellschaft, das Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Freie Universität Berlin und die Universität Hamburg zentrale Rollen spielten. In den 1970er und 1980er Jahren traten Akteure aus der Technische Universität Hannover, der Universität zu Köln, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Göttingen und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hervor. Die Gesellschaft reagierte auf bildungspolitische Ereignisse wie die Reformen an der Universität Bielefeld, Debatten um das Bologna-Prozess-Abkommen und Diskussionen im Kontext der Deutsche Einheit sowie internationalen Entwicklungen an der Universität Zürich, der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne und der University of Oxford.
Zu den Aufgaben zählen die Förderung von Forschung wie Projekte an der Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen aus Einrichtungen wie der Universität Freiburg, der Universität Tübingen, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Universität Leipzig sowie die Beratung von Gremien wie dem Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziele sind die Qualitätssicherung bei Promotionen ähnlich der Praxis an der European University Institute, die Sichtbarmachung der Disziplin in Verlautbarungen gegenüber Institutionen wie der Bundestag und die Förderung internationaler Kooperationen mit Partnern wie der OECD, der UNESCO und der European Commission.
Die Organisationsstruktur umfasst Sektionen und Arbeitsgruppen vergleichbar mit Strukturen an der Deutsche Gesellschaft für Soziologie, der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung und der Deutsche Gesellschaft für Psychologie. Sitzungen finden an Orten wie der Universität Bremen, der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technische Universität Dresden statt. Mitglieder stammen aus Universitäten wie der Universität Potsdam, der Universität Erlangen-Nürnberg, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Zentrale Aktivitäten sind Jahrestagungen, Sektionstreffen und spezielle Workshops ähnlich Formaten an der Humboldt-Universität zu Berlin oder der Universität Münster. Veranstaltungsorte reichten von der Technische Universität Berlin über die Philipps-Universität Marburg bis zur Universität Regensburg. Zu den Formaten gehören Vorträge mit Gästen aus Institutionen wie der Harvard University, der Stanford University, der University of Cambridge, der Columbia University und der University of Toronto sowie Panels mit Vertreterinnen der Deutsche UNESCO-Kommission, der Bertelsmann Stiftung und der Stiftung Mercator.
Forschungsthemen umfassen Fragen, die in Publikationen vergleichbar mit denen der Zeitschrift für Pädagogik, der European Educational Research Journal und der Journal of Curriculum Studies behandelt werden, darunter Sozialisationstheorien mit Bezug auf Autorinnen wie Pierre Bourdieu, John Dewey, Paulo Freire und Niklas Luhmann. Weitere Schwerpunkte spiegeln Debatten um Inklusion ähnlich Diskursen in der UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, Bildungsgerechtigkeit im Sinne von Studien aus dem OECD-Kontext, Kompetenzmodelle wie beim Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung und empirische Methoden, wie sie an der University of Chicago, der University of Pennsylvania und der University of Michigan praktiziert werden. Die Gesellschaft gibt Tagungsbände, Stellungnahmen und Sammelbände heraus, die mit Verlagen wie Springer, Routledge, Waxmann und Beltz kooperieren.
Kooperationspartner sind nationale und internationale Einrichtungen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die European Educational Research Association, die International Sociological Association, die International Association of Educational Researchers, sowie Hochschulen wie der Universität Wien, der University of Edinburgh, der Università degli Studi di Bologna und der Universidad Nacional Autónoma de México. Netzwerke umfassen thematische Kollaborationen mit Stiftungen wie der Robert Bosch Stiftung, der VolkswagenStiftung und der Alexander von Humboldt-Stiftung sowie mit Studienzentren wie dem Deutschen Bildungsserver und dem Bundesinstitut für Berufsbildung.
Kritische Debatten betreffen wissenschaftspolitische Fragen, wie sie auch in Diskussionen um die Hartz-Reformen, die Bologna-Prozess-Folgen und die Strukturreformen an der Hochschulrektorenkonferenz aufkamen. Kritik adressiert Repräsentationsthemen ähnlich Debatten bei der Frauenräte, die Internationalisierungspraxis wie Kritiken an der European Commission-Finanzierung und methodologische Auseinandersetzungen im Stil von Kontroversen zwischen Vertretern der quantitativen Methoden-Community und der qualitativen Methoden-Community. Debatten werden auch geführt im Kontext von Bildungsreformen in Ländern wie Frankreich, Polen, Türkei und Vereinigte Staaten sowie in transnationalen Foren wie der UNESCO.
Category:Fachgesellschaften in Deutschland