Generated by GPT-5-mini| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin | |
|---|---|
| Name | Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin |
| Native name | Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. |
| Formation | 1994 |
| Type | Fachgesellschaft |
| Headquarters | Berlin |
| Membership | Ärztinnen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Forschende |
| Leader title | Präsident/in |
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin ist eine deutsche Fachgesellschaft für Palliativmedizin, die Akteure aus der Hospizbewegung, dem Gesundheitssystem und der akademischen Forschung verbindet; sie koordiniert Fachstandards, fördert Fortbildung und berät Politik in Fragen der präventiven, kurativen und palliativen Versorgung. Die Gesellschaft wirkt in Verbindung mit Institutionen wie dem Deutschen Bundestag, dem Gemeinsamen Bundesausschuss, dem Europäischen Parlament und Nordrhein-westfälischen Landesbehörden sowie internationalen Partnern wie der Weltgesundheitsorganisation, der European Association for Palliative Care und der World Palliative Care Alliance.
Die Gründung 1994 wurde begleitet von Initiativen aus der Hospizbewegung, darunter Mitglieder aus der Arbeiterwohlfahrt, dem Deutschen Roten Kreuz, der Caritas und der Diakonie sowie Fachpersonen mit Verbindungen zu Universitäten wie der Charité, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Heidelberg und der Universität Leipzig. In den 2000er Jahren kam es zu Vernetzungen mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband, der Bundesärztekammer, dem Deutschen Pflegerat und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; Meilensteine waren Kooperationen mit dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, dem Robert Koch-Institut, dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesverfassungsgericht in Debatten um Patientenrechte. International beeinflussten Partnerschaften mit dem International Association for Hospice and Palliative Care, der European Commission, der World Health Organization und der United Nations Relief and Works Agency die Weiterentwicklung, während Publikationen in Fachzeitschriften wie der Lancet, dem New England Journal of Medicine, dem BMJ und dem Deutsches Ärzteblatt die fachliche Reputation stärkten.
Die Gesellschaft formuliert Leitlinien und Empfehlungen in Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, der Deutschen Schmerzgesellschaft, der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin und dem Berufsverband Deutscher Palliativmediziner. Zu den Zielen zählen die Verbesserung der Versorgung in stationären Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen, Hospizen und Palliativstationen sowie in ambulanten Strukturen wie Hausarztpraxen, mobilen Palliativteams, Sozialpädiatrischen Zentren und Gesundheitseinrichtungen von Kommunen. Weitere Aufgaben sind die Förderung ethischer Debatten mit Institutionen wie der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Ethik, der Bundesärztekammer, dem Deutschen Ethikrat und der Akademie für Ethik in der Medizin sowie die Unterstützung von Patientengruppen wie der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Leukämie- und Lymphom-Hilfe und lokalen Hospizdiensten.
Die Struktur umfasst Vorstände, Beiräte und Arbeitsgruppen mit Mitgliedern aus Kliniken wie der Universitätsmedizin Essen, dem Klinikum der Universität München, dem Universitätsklinikum Freiburg und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und der Deutschen Schmerzgesellschaft. Die Mitgliedschaft richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Psychologinnen und Psychologen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Seelsorgende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Institutionen wie der Stiftung Deutsche Krebshilfe, der Robert Bosch Stiftung, der Hans-Böckler-Stiftung und der Körber-Stiftung. Gremien arbeiten mit regionalen Versorgern, Krankenkassen wie der AOK, der Techniker Krankenkasse, der Barmer und der Deutschen Rentenversicherung sowie Aufsichtsbehörden wie den Landesgesundheitsministerien zusammen.
Forschungsaktivitäten erfolgen in Kooperation mit Universitäten wie der Universität Münster, der Universität Freiburg, der Universität Tübingen und der Universität Köln sowie Forschungseinrichtungen wie dem Max-Planck-Institut, dem Helmholtz-Zentrum und dem Leibniz-Institut; Themen sind Symptomkontrolle, Kommunikation, Versorgungsforschung und Versorgungsforschung in ländlichen Regionen. Fortbildungsangebote werden in Partnerschaft mit Akademien wie der Ärztekammer Nordrhein, der Landesärztekammer Baden-Württemberg, der Deutschen Gesellschaft für Weiterbildung in der Pflege und Fachhochschulen organisiert; Curricula orientieren sich an Standards von Organisationen wie der European Association for Palliative Care, der World Health Organization, der International Narcotics Control Board und dem Council of Europe. Forschungsförderung erfolgt durch Fördergeber wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, der VolkswagenStiftung und europäischen Programmen wie Horizon Europe.
Die Entwicklung von Leitlinien erfolgt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, der Deutschen Krebsgesellschaft, dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen und dem Gemeinsamen Bundesausschuss; Themen umfassen Schmerztherapie, Symptommanagement, psychosoziale Begleitung und palliative Sedierung. Qualitätsstandards werden abgestimmt mit Akkreditierungsstellen wie der Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information, der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und Zertifizierern wie TÜV und DIN, um Anwendung in Einrichtungen wie Palliativstationen, Hospizen, Pflegeheimen und ambulanten Diensten sicherzustellen.
In der Öffentlichkeitsarbeit kooperiert die Gesellschaft mit Medien wie der ARD, dem ZDF, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung und dem Spiegel sowie mit Patientenvertretungen wie der Deutschen Hospizstiftung, der Deutschen Krebshilfe und regionalen Selbsthilfegruppen. Politikberatung umfasst Stellungnahmen an den Deutschen Bundestag, an Landesparlamente, an das Bundesministerium für Gesundheit, an Krankenkassenverbände, an die Europäische Kommission und an internationale Gremien wie die World Health Organization und die United Nations, insbesondere in Debatten zu Gesetzesvorhaben, Palliativversorgungsgesetzen und Versorgungsstrukturen.
Category:Medizinische Fachgesellschaften