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| Bundesverband Neue Unterwassersportarten | |
|---|---|
| Name | Bundesverband Neue Unterwassersportarten |
| Abbr | BNU |
| Type | Eingetragener Verein |
| Founded | 20. Jahrhundert |
| Headquarters | Berlin |
| Region | Deutschland |
| Membership | Vereine, Einzelpersonen |
Bundesverband Neue Unterwassersportarten ist ein deutscher Dachverband für neue und alternative Unterwasseraktivitäten, der Vereine und Einzelpersonen aus Bereichen wie Freitauchen, Apnoetauchen, Unterwasserhockey und technischem Tauchen vernetzt. Er fördert Sicherheitsstandards, Ausbildungssysteme, Wettkampfregeln und internationale Zusammenarbeit mit Organisationen aus Europa und Übersee. Der Verband agiert in Abstimmung mit deutschen Landesverbänden, internationalen Verbänden und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung von Sportarten, Ausbildung und Regelwerken.
Der Verband entstand in Folge der Popularisierung des Freitauchens und der Entwicklung technischer Tauchtechniken im späten 20. Jahrhundert, beeinflusst von Persönlichkeiten und Institutionen wie Jacques-Yves Cousteau, Hans Hass, PADI, CMAS und SSI. Frühere Initiativen vernetzten regionale Gruppen ähnlich den Strukturen von Deutscher Olympischer Sportbund, Landessportbünde und Deutscher Schwimm-Verband, während internationale Wettkampfformate von Veranstaltungen wie den World Games und Wettbewerben der International Association of Ultrarunners Impulse gaben. Die Rechtsform und interne Satzung orientieren sich an Vorgaben des Bürgerliches Gesetzbuch (Deutschland), an Standards vergleichbarer Verbände wie Bund Deutscher Segler und an Vorbildern aus den Niederlanden und Skandinavien.
Zu den Hauptaufgaben zählen die Entwicklung von Ausbildungsrichtlinien in Anlehnung an Kriterien von DIN-Normen, die Förderung von Sicherheitsprotokollen ähnlich denen etablierter Organisationen wie Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und die Vertretung gegenüber Institutionen wie Bundestag-Ausschüssen, Behörden und staatlichen Stellen. Der Verband setzt sich für Anerkennung neuer Unterwassersportarten bei internationalen Gremien wie International Olympic Committee und European Underwater Federation ein, unterstützt Forschung an Universitäten wie Humboldt-Universität zu Berlin und Technische Universität München und fördert Kooperationen mit Rettungsdiensten wie Berufsfeuerwehr Berlin.
Die Mitgliedschaft umfasst regionale Vereine, gewerbliche Ausbildungszentren und Einzelmitglieder mit Abstufungen ähnlich den Strukturen von Deutscher Turner-Bund, Deutscher Ruderverband und Deutscher Kanu-Verband. Organisatorisch gliedert sich der Verband in Präsidium, Fachkommissionen und Arbeitsgruppen, vergleichbar mit Gremien in European Aquatics und Fédération Internationale de Natation. Die Entscheidungsprozesse orientieren sich an Vereinsrecht und an Verfahren etablierter Sportorganisationen wie International Olympic Committee-Vereinigungen.
Der Verband fördert Disziplinen wie Freitauchen, Apnoetauchen, Unterwasserhockey, Unterwasser-Rugby, Gerätetauchen mit technischen Kreislaufgeräten, Aquathlon-Varianten und neue hybride Formate, die mit Veranstaltungen wie den CMAS World Championships, FINA-Formaten und dem Red Bull-Innovationssport in Verbindung stehen. Weitere Disziplinen werden von Trends in Ländern wie Frankreich, Niederlande, Spanien und Norwegen beeinflusst und orientieren sich an Wettbewerbsmodellen aus World Aquatics und Multisport-Events wie den European Games.
Ausbildungsprogramme richten sich nach modularen Curricula, die Elemente von PADI-, SSI- und CMAS-Lehrplänen integrieren und in Kooperation mit Hochschulen wie Universität Hamburg und Forschungseinrichtungen validiert werden. Zertifikate sind abgestuft nach Kompetenzniveaus und richten sich an Sportler, Trainer und Tauchlehrer; Prüfungsordnungen orientieren sich an Standards wie DIN EN ISO-Normen und Praxisrichtlinien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Sicherheitsanforderungen und Rettungsprotokolle werden in Anlehnung an Empfehlungen der World Health Organization und nationaler Rettungsdienste definiert.
Der Verband organisiert nationale Meisterschaften, offene Cups, Lehrgänge und Symposiumsreihen ähnlich den Formaten der Deutsche Meisterschaften anderer Verbände, kooperiert mit Veranstaltern internationaler Wettbewerbe wie CMAS World Championships und fördert Teilnahme an Multisport-Veranstaltungen wie den European Games und den World Games. Turniere und Festivals dienen zugleich als Plattformen für Produktpräsentationen von Herstellern wie Mares (Unterwassergeräte), Scubapro und Aqua Lung sowie für wissenschaftliche Workshops mit Partnern wie Alfred-Wegener-Institut.
Der Verband arbeitet mit Ministerien, Landesstellen, Rettungsdiensten und Sportverbänden zusammen, orientiert sich an politischen Diskursen um Naturschutz, Gewässermanagement und Tourismus wie in Verhandlungen zwischen Bundesumweltministerium (Deutschland), Landesumweltämter und Akteuren der Tauchbranche. Er pflegt Beziehungen zu internationalen Instanzen wie European Underwater Federation, World Aquatics und nationalen Verbänden wie Deutscher Schwimm-Verband und setzt Lobbyarbeit in politischen Gremien um.
Öffentlichkeitsarbeit umfasst Pressemitteilungen, Social-Media-Präsenz, Kooperationen mit Medien wie ARD, ZDF, Der Spiegel und Fachzeitschriften wie Tauchen (Zeitschrift), ergänzt durch Bildungsprogramme in Zusammenarbeit mit Instituten wie Max-Planck-Institut für Verhaltensforschung und Veranstaltungen für Journalisten. Die Medienarbeit zielt auf Sichtbarkeit in Sportberichterstattung, Wissenschaftsjournalismus und Tourismuspromotion in Kooperation mit Landesmarketingorganisationen wie VisitBerlin.
Category:Sportverbände (Deutschland)