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| Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Bildhauerhandwerks | |
|---|---|
| Name | Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Bildhauerhandwerks |
| Native name | Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Bildhauerhandwerks |
| Formation | 19xx |
| Type | Berufsverband |
| Headquarters | Deutschland |
Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Bildhauerhandwerks ist der bundesweite Fachverband für das deutsche Steinmetz- und Bildhauerhandwerk, der handwerkliche Tradition mit moderner Technik verbindet. Der Verband agiert auf nationaler Ebene als Interessenvertretung gegenüber Institutionen wie Bundesministerium des Innern und für Heimat, Deutscher Bundestag, Deutscher Gewerkschaftsbund, und kooperiert mit fachlichen Einrichtungen wie Deutsches Museum, Technische Universität München, Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist in fachlichen Netzwerken mit Organisationen wie Deutscher Handwerkskammertag, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Europäischer Steinmetzverband eingebunden.
Der Verband wurde im Kontext der handwerklichen Neuorganisation nach Konflikten wie Revolutionsjahr 1848 und industriellen Umwälzungen sowie Reformen während der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland gegründet, um traditionsreiche Zünfte wie die Ludwig-XIV.-Ära-geprägten Steinmetzinnungen zu bündeln. In seiner Entwicklung reagierte der Verband auf Ereignisse wie den Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau nach dem Bombenkrieg durch Kooperation mit Institutionen wie Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bundesdenkmalamt und regionalen Denkmalpflegeämtern. Bedeutende Meilensteine umfassten Kodifikationen nach Vorbildern wie Muster-Gewerbeordnung und die Integration in europäische Netzwerke wie Council of Europe.
Der Verband fördert die handwerkliche Qualität und Denkmalpflege gemäß Standards, die mit Einrichtungen wie Institut für Denkmalschutz, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Deutscher Olympischer Sportbund abgestimmt werden. Er setzt sich für tarifliche Rahmenbedingungen in Abstimmung mit dem Deutscher Gewerkschaftsbund und dem Deutscher Bundesverband des Handwerks ein, fördert Innovationen durch Kooperationen mit Hochschulen wie RWTH Aachen, Technische Universität Dresden und fördert Öffentlichkeitsarbeit gegenüber Medien wie Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Verband vertritt Interessen bei Normenwerken wie DIN-Normen und arbeitet mit Institutionen wie Deutsches Institut für Normung.
Die Verbandsstruktur orientiert sich an föderalen Prinzipien ähnlich denen von Deutscher Städtetag und Bundesrat, mit Gliederungen auf Landesebene nach Vorbildern wie Handwerkskammer Düsseldorf oder Handwerkskammer München und Oberbayern. Leitungsorgane sind vergleichbar mit Gremien bei Deutscher Handwerkskammertag und treten in Dialog mit parlamentarischen Ausschüssen des Deutschen Bundestag. Arbeitskreise und Fachgruppen kooperieren mit Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer-Gesellschaft und mit Museen wie Ludwig Museum.
Mitglieder sind regionale Innungen und Betriebe, wie sie auch bei IHK Berlin, IHK Frankfurt am Main, Handwerkskammer zu Leipzig vertreten sind, sowie Fachbetriebe, die in Verbundprojekten mit Deutsche Bahn oder Landesdenkmalämter tätig sind. Die Gliederung umfasst örtliche Innungen, Landesinnungsverbände und nationale Vertretungen nach Modellen wie Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Die Mitgliedschaft bietet Zugang zu Netzwerken wie European Confederation of Conservator-Restorers' Organisations und Kooperationen mit Stiftungen wie Kulturstiftung der Länder.
Das Berufsbild orientiert sich an historischen Vorbildern wie dem Steinmetzhandwerk der Gotik und modernen Standards, die in Prüfungen nach Ausbildungsordnung und mit Prüfungsämtern an Berufsbildenden Schulen umgesetzt werden. Die duale Ausbildung verknüpft Praxisbetriebe mit Berufsschulen nach Modellen wie Berufsschule für Steinmetzhandwerk und fördert Weiterbildung über Institutionen wie Meisterschule und akademische Programme an Bauhaus-Universität Weimar, Technische Universität Berlin. Prüfungen und Qualifikationen sind an EU-Richtlinien sowie an Berufsbildungsgesetz orientiert.
Der Verband arbeitet transnational mit Partnern wie European Confederation of Stoneworking, regionalen Denkmalschutzbehörden wie Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg und internationalen Museen wie Victoria and Albert Museum, sowie mit Forschungsnetzwerken der Fraunhofer-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft. Förderprogramme werden in Abstimmung mit Fördergebern wie Deutsche Stiftung Denkmalschutz, KfW und Europäischer Sozialfonds umgesetzt. Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying erfolgen in Zusammenarbeit mit Medienpartnern wie Deutsche Welle und Fachzeitschriften wie Restauro.
Der Verband veröffentlicht Fachinformationen, Lehrmaterialien und Normensammlungen, vergleichbar mit Publikationen der Deutsches Institut für Normung und Fachverlagen wie Verlag C.H. Beck, und organisiert Kongresse, Wettbewerbe und Messen nach Vorbildern wie denkmal, denkmalmesse und Internationale Handwerksmesse. Regelmäßige Veranstaltungen umfassen Weiterbildungstage, Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Institutionen wie Deutsches Museum und Preisverleihungen in Anlehnung an Auszeichnungen wie Deutscher Kulturförderpreis.
Category:Organisationen (Deutschland) Category:Handwerk Category:Denkmalpflege